20.01.2012, 18:01 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Angesichts einer drohenden Kostenexplosion für deutsche Verbraucher durch die Energiewende will Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die Solarförderung drastisch einschränken. "Richtig ist es, bei den größten Kostentreibern anzusetzen.
Das ist vor allem die Photovoltaik", sagte Rösler der "Rheinischen Post". Der Ausbau solle auf 1000 Megawatt pro Jahr an neu installierten Solaranlagen reduziert werden. "Das wird maßgeblich dazu beitragen, die Kosten zu begrenzen", sagte Rösler. Für 2011 wird erwartet, dass Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 6500 Megawatt neu ans Netz gehen.
Für eine Kilowattstunde Solarstrom vom Hausdach gibt es derzeit 28,74 Cent an Vergütung. Da die Preise für Module dramatisch gefallen sind, ist eine Solaranlage sehr lukrativ, schließlich wird die Förderung auf 20 Jahre garantiert gezahlt. Weil Solaranlagen bei gleicher Leistung nur etwa halb so viel Strom erzeugen wie Windräder an Land, zugleich aber fast die Hälfte der Förderung fressen, gibt es aber seit Jahren Forderungen nach einer drastischen Kürzung.
Eine solche Deckelung erhöht aber zugleich die Gefahr eines Abwürgens des Solarausbaus. Denn Verbraucher können nicht mehr sicher sein, ob ihre Solaranlage überhaupt noch eine Förderung erhält.
Die Differenz zwischen Vergütung und den tatsächlich für eine Kilowattstunde Solarstrom erzielten Kosten müssen alle Verbraucher per Ökostrom-Umlage über ihre Rechnung bezahlen. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs kritisiert, dass die Verbraucher in diesem Jahr sieben Milliarden Euro nur für die Solarförderung zahlen müssten.
Jüngste Prognosen zur Entwicklung der Umlage haben den Druck auf die Bundesregierung erhöht, die Kosten zur Förderung erneuerbarer Energien trotz des Atomausstiegs stärker zu beschneiden.
Die für die Verwaltung des Umlage-Kontos zuständigen Stromnetzbetreiber erwarten nach 3,59 Cent im kommenden Jahr bis 2013 eine Umlage von 3,66 bis 4,74 Cent je Kilowattstunde. Damit könnten die Kosten zur Förderung der Ökoenergie für einen Haushalt um rund 40 auf knapp 190 Euro pro Jahr steigen - das Umweltministerium hält solche Prognosen aber für übertrieben.
Die Koalitionsarbeitsgruppe Energie von Union und FDP ist sich nach Informationen aus Regierungskreisen im Prinzip einig, den Ausbau der Photovoltaik ab 1. Juli 2012 auf 1000 Megawatt pro Jahr zu begrenzen. Den Vorschlag für eine entsprechende Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes müsste Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) bis Ende Januar vorlegen. Er hatte sich bisher stets gegen einen "Solar-Deckel" gewandt. Zum 1. Januar 2012 wird es in jedem Fall eine Kürzung der bisherigen Förderung um 15 Prozent geben.
Quelle: dpa
armer Rentner schrieb:
am 17. November 2011 um 20:31:22
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Solar-Reibach
bin mit der FDP auch nicht einverstanden, aber Philipp hat recht. Es kann nicht sein, dass mehr oder wenig betuchte den Hals
nicht voll kriegen sich mit unrentablen Photovoltaik-Anlagen die Dachfläche zunageln und sich die unrentablen Mehrkosten - Reibach- der Stromgewinnung von den Bedürftigen über die Stromrechnung auszahlen lassen. = Verteilung von unten nach oben.
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Vernunft schrieb:
am 17. November 2011 um 15:06:36
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Zukunft
Solarstrom ist in Deutschland unwirtschaftlich!
Diese Energie kostet uns nur eine unmenge Geld.
Wasser + Windkraft ist unsere
Zukunft.
Hier werden wir eine große Exportchance bekommen.
Stadtwerke sollten endlich uns Bürger mehr ins Boot nehmen und in
Wasser+Windkraft investieren !!!
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rolf schrieb:
am 17. November 2011 um 14:13:56
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Solarförderung soll drastisch gekappt
Rösler als Witzfigur von FDP und Wirtschaft kann nur noch eins kappen die FDP.Das dasein der FDP ist
überflüssig die Partei brauch keiner und nimmt keiner mehr für voll.Was Rösler mit seinen wilden Haufen von Bundesvorstand bis jetzt gebracht hat ist gleich Null.Entweder Rösler und seine Nieten Westerwelle Brüderle Lindner Niebel Bahr Pieper Homburger und die Brüsseler Plagiats Apostel Koch-Mehrin und Chatzimarkakis verlassen die FDP und ihre Ämter,oder die FDP geht mit Pauken & Trompeten unter
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