16.08.2010, 07:58 Uhr
Berlin korrupt: Tausende scheinen sich in der Hauptstadt den Führerschein gekauft zu haben. (Foto: imago)
Tausende Autofahrer sind einem Medienbericht zufolge in Berlin ohne rechtmäßigen Führerschein unterwegs. Sie hätten ihre Fahrerlaubnis nur mit Hilfe korrupter Fahrlehrer und Prüfer bekommen, schreibt die "Berliner Morgenpost" und beruft sich auf die Senatsverkehrsverwaltung.
Inzwischen habe das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet, um den Betrügereien nachzugehen. Eine Ursache könnte der verschärfte Konkurrenzkampf zwischen den Fahrschulen sein, die sich einen schrumpfenden Markt teilen müssen - die Zahl der Fahrschüler sinkt.
Seit dem 1. Januar 2007 wurden dem Bericht zufolge 3655 sogenannte Begutachtungen wegen des Verdachts von Manipulationen bei der Vergabe der Fahrerlaubnis angeordnet. Dabei habe mehr als die Hälfte der überprüften Fahrer nicht die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten gehabt, um das Auto sicher zu lenken.
Laut Senatsverwaltung hätten nur rund 40 Prozent bestanden. 948 Fahrer verzichteten freiwillig auf den Führerschein, 1156 weiteren wurde die Erlaubnis entzogen, und 145 verloren das Dokument, weil sie in der Zwischenzeit andere Delikte im Straßenverkehr begangen hatten, hieß es.
Bei der Berliner Staatsanwaltschaft laufen laut der Zeitung derzeit mehrere Ermittlungsverfahren - sowohl zu Betrug beim Führerscheinerwerb als auch zu Manipulationen bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), im Volksmund "Idiotentest" genannt.
"Betrugsfälle in dieser Größenordnung sind uns nur aus Berlin bekannt", zitiert die Zeitung den ADAC. Nach Einschätzung des Berliner Fahrlehrer-Verbandes beteiligen sich jedoch "nur einige wenige schwarze Schafe" aus den eigenen Reihen an solchen Machenschaften. Die Erfolge der Justiz im Kampf gegen Führerschein-Betrug waren dem Bericht zufolge bisher bescheiden. So hätten nach Gerichtsverfahren vor einigen Jahren zwei Fahrschulinhaber ihre Lizenz verloren. In Berlin arbeiten nach Verbandsangaben 1100 Fahrlehrer in 577 Fahrschulen.
Quelle: dpa
GvW schrieb:
am 16. August 2010 um 09:22:50
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Führerschein
Es wäre interessant zu wissen, welche Personengruppen sich ihren FS erkauft haben! Das hat doch m.E. immer die Ursächlichkeit
in vorhandenen Sprachschwierigkeiten, Heimatlandgepflogenheiten etc. es macht ihnen ja niemand klar, dass es hier nicht gehen sollte! Antwort an Erfurt: Einfach nicht besoffen fahren, nicht übermäßig rasen, keine Gefährdung und schon kein Idiotentest nötig! Aber da schreit eben jeder wegen der angebl. Reglöementierungen und Verbote. Müssen halt sein!
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Cossie schrieb:
am 16. August 2010 um 09:18:25
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Betrug
In diesem Land herrscht nur noch Lug und Betrug.Bei der Regierung angefangen bis zum Toilettenwärter.Geld regiert die Welt.Anstand
und die Würde bleiben auf der Strecke.
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Strassenräumer schrieb:
am 16. August 2010 um 09:16:41
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Abzocke???
Dann muss man halt vernünftig fahren und sich nix zu schulden kommen lassen. Dann brauch auch man auch nicht zum Idioten Test !!!
Die Regeln sind für alle die gleichen, nur mit dem Einhalten der Regeln haben so manche Autofahrer Ihre Probleme !!!
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