
12.01.2012, 11:57 Uhr | jok/dapd/dpa
Sex sells auch in der Politik? Das Wahlplakat der FDP mit der attraktiven Hamburger Spitzenkandidatin Katja Suding. Immerhin: Bei der ersten Wahl des Superwahljahres 2011, der Bürgerschaftswahl, gelingt den Liberalen der Wiedereinzug in ein eigentlich schon abgeschriebenes Landesparlament - ansonsten hatte die FDP 2011 ja nicht so viel zu lachen. (Quelle: dpa)
Der FDP droht die nächste parteiinterne Querele - dieses Mal geht es um Sexismus-Vorwürfe. Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen kritisierte, nur attraktive Kandidatinnen würden auf Wahlplakaten abgebildet. "Sex sells" sei offenbar das Motto vieler Parteifreunde.
Die Umfragewerte im Keller, die Führungsriege porös - und nun auch noch ein Sexismus-Vorwurf: Die FDP kommt einfach nicht aus den Negativschlagzeilen. Bei den Frauen in der liberalen Partei wird zunehmend Kritik an führenden Parteigremien laut. "Sie haben in der FDP unheimlich Gegenwind, wenn sie zu den Liberalen Frauen zählen", sagte die Bundesvorsitzende der FDP-Frauenorganisation, Doris Buchholz, der "Frankfurter Rundschau" und fügte hinzu: "Es ist ein Männerverein."
Als Beispiel nannte die Saarländerin die Art und Weise, mit der die FDP-Oberen die Einführung einer Frauenquote in den Parteigremien torpediert hätten. Zudem hätten es Parteifreunde abgelehnt, FDP-Frauen zu plakatieren, die ihnen zu wenig attraktiv erschienen. "Ich habe schon erlebt, dass man mir gesagt hat, man möchte gut aussehende Frauen auf Wahlplakaten - nach dem Motto: Sex sells", sagte Buchholz.
Am Dienstag hatte Brigitte Pöpel, eine der Stellvertreterinnen von Buchholz bei den Liberalen Frauen, ihren Austritt aus der FDP erklärt. Zur Begründung sagte die Wiesbadener Stadtverordnete , es herrsche "ein frauen- und familienfeindlicher Ton" in der Partei. Einen ähnlich radikalen Schritt plant Buchholz jedoch nicht. Sie werde dem Beispiel Pöpels keineswegs folgen, sondern in der FDP bleiben. "Klein beigeben? Da haben die Herren doch gewonnen", sagte sie der "FR".
Die Sexismus-Debatte eröffnet Buchholz mitten in einer der schwersten Krisen in der Geschichte der Liberalen. Die Partei rangiert in der jüngsten ARD-Umfrage bei gerade einmal zwei Prozent - so niedrig wie noch nie im "Deutschlandtrend". Mitte Dezember 2011 hatte zudem Generalsekretär Christian Lindner überraschend seinen Posten geräumt und so eine Führungskrise in der Partei ausgelöst.
Ihm war Patrick Döring nachgefolgt, der zum Start mit einem Verfahren wegen Fahrerflucht und wenig geschickten Aussagen über FDP-Chef Philipp Rösler für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Quelle: Spiegel Online , dapd , dpa
hanserl schrieb:
am 12. Januar 2012 um 20:38:36
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Sexy wahlplakate FDP
als fotograf für den" bleiboi" kann ich mir ein tolles foto von Rösler/Döring/Westerwelle HALBNACKT /alles
andere könnte der wähler nicht ertragen/ im
dschungelkamp oder im big brother container vorstellen.vielleicht noch
die leutschnarr mit der homburger oder so.die koch-mehrin haben sie so schon verschlissen.ab in den Käfig ihr narren samt berater.
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Felderbsenzähler schrieb:
am 12. Januar 2012 um 20:05:35
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FDP wird mehr als 5%
bei der nächsten Bundestagswahl erzielen. Ihr alle werdet es live miterleben.
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Kritischer Leser schrieb:
am 12. Januar 2012 um 18:16:06
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Sex-was?
Was ist denn das? Denglisch? Brauchen wir das oder wer braucht das überhaupt?
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