26.09.2011, 11:37 Uhr
Ein Gericht in Seoul hat einen Südkoreaner wegen versuchten Grenzübertritts nach Nordkorea zu einem Jahr Haft verurteilt. Die Begründung klingt skurril: Der Mann sei ein "notorischer Nordkorea-Bewunderer", sagte ein Gerichtssprecher.
Die Verurteilung erfolgte auf der Grundlage des Gesetzes über nationale Sicherheit, das Kontakte zum kommunistischen Norden untersagt.
Wie die Justizbehörden mitteilten, stellte der etwa 50 Jahre alte Mann im Oktober 2010 im nordkoreanischen Konsulat in der nordostchinesischen Stadt Shenyang einen Asylantrag, der jedoch abgewiesen wurde. Dem Gericht zufolge suchte er anschließend vergeblich eine Stelle zum Überqueren der chinesisch-nordkoreanischen Grenze.
Der ehemalige Universitätshausmeister habe im Internet zahlreiche begeisterte Artikel über das Land und seine Führung veröffentlicht, sagte der Gerichtssprecher weiter.
Im Oktober 2009 war einem südkoreanischen Schweinezüchter der Grenzübertritt nach Nordkorea gelungen. Solche Fälle sind allerdings äußerst selten. Dagegen hat Südkorea seit dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 mehr als 20.000 Nordkoreaner aufgenommen, denen die Flucht gelang.
Quelle: AFP
susann schrieb:
am 26. September 2011 um 12:19:29
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südkoreaner
den würde ich gleich nach nordkorea schicken, damit er gleich weiss wie schön es sich dort lebt
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