19.09.2011, 15:06 Uhr
Nach dem Erdbeben im Himalaya steigt die Opferzahl im Nordosten Indiens und den Nachbarländern an. Insgesamt kamen nach Angaben von Behörden und örtlicher Medien mehr als 60 Menschen ums Leben, die meisten davon im indischen Bundesstaat Sikkim.
Hunderte Rettungskräfte bemühten sich mit Schaufeln und bloßen Händen, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen. Starker Monsunregen und Erdrutsche erschwerten die Bergungsarbeiten, sagte Polizeichef Jasbir Singh. Zahlreiche Straßen waren blockiert.
Menschen in weiten Teilen Indiens, Nepals, Tibets, Bhutans und Bangladeschs hatten die Erdstöße am Sonntagabend gespürt.
Nach Angaben der Behörden war das ganze Ausmaß der Schäden in entlegenen Regionen noch nicht abzusehen. Einige Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten. Mindestens 400 Soldaten mit Rettungsgerät und Lebensmitteln saßen auf dem nächstgelegenen Flughafen in Bagdogra fest. Es gab mindestens zwei Nachbeben der Stärke 6,1 und 5,3, wie Seismologen mitteilten.
Auch in Indien und Tibet soll es zahlreiche Opfer geben. Das Beben hatte eine Stärke von 6,9. zum Video
Die Polizei in dem am schwersten betroffenen indischen Bundesstaat Sikkim meldete am Montagmorgen 25 Tote und rund 60 Verletzte. Der Nachrichtensender CNN-IBN berichtete, in den Bundesstaaten West-Bengalen und Bihar seien insgesamt weitere elf Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere Einwohner seien verletzt worden. In Nepal berichteten örtliche Medien von sieben Toten. In Tibet starben nach Angaben der chinesischen Staatsagentur Xinhua sieben Menschen.
Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der indischen Meteorologiebehörde (IMD) im Himalaya-Gebirge 68 Kilometer nordwestlich von Gangtok, der Hauptstadt Sikkims. In Gangtok stürzten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IANS mehrere Häuser ein, viele andere Gebäude wurden schwer beschädigt.
In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka flohen Tausende Menschen aus ihren Häusern, als die Erde bebte. Tote wurden dort nicht gemeldet. Auch in Bhutan berichtete die staatliche Zeitung Kuensel in ihrer Online-Ausgabe, es habe keine Toten gegeben. In dem an Sikkim angrenzenden Himalaya-Königreich seien aber Strom- und Telefonverbindungen unterbrochen. Auch aus Sikkim wurden gestörte Strom- und Telefonverbindungen gemeldet. Dort wurden laut Polizei 25 ausländische Touristen in Sicherheit gebracht.
Von dem Beben ausgelöste Erdrutsche blockierten die Schnellstraße, die Sikkim mit anderen indischen Bundesstaaten verbindet, an mehreren Orten. Nach Angaben der Behörden begannen Armee, Polizei und Katastrophenschutz in Sikkim mit Bergungs- und Rettungsarbeiten. Der Nachrichtensender NDTV meldete, 4000 Soldaten würden dafür eingesetzt. Viele Dörfer in unwegsamen Gegenden wurden von den Helfern aber zunächst nicht erreicht. Regenfälle, Erdrutsche und Stromausfälle behinderten die Rettungsarbeiten.
Südasien wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert. Ende 2005 hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 in der geteilten Region Kaschmir etwa 74.000 Menschen in Pakistan und Indien das Leben gekostet. 2001 starben im westindischen Bundesstaat Gujarat bei einem Beben der Stärke 7,7 mehr als 20.000 Menschen.
Quelle: AFP , dpa
Selbstdenkend schrieb:
am 19. September 2011 um 18:22:36
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Sind die Menschen schuld?
Sicherlich könnte man - ähnlich wie mit anderen normalen EIgenschaften der Natur - mit in sich geschlossenen
Geschichten, einigen Gutachten, wichtige Dokumenationen ohne Weiteres die Menschen zum finanziellen Aderlass bringen: "Schuld an Erdbeben duch Städtebau - Milliarden vom Tonnen dellen die Erde ein ... dann entstehen Vulkane und Erdbeben. Mit Donner und Mondfinsternis wurde auch gut Geld verdient und beim Enteignen von "Hexen" nach deren Hinrichtungen. Auch das war "normal&
mehr
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Niribu schrieb:
am 19. September 2011 um 17:48:06
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Niribu
Niribu kommt ....
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lifecycle schrieb:
am 19. September 2011 um 17:31:20
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Plattenverschiebung
Ohne die indische Plattenverschiebung gäbe es keinen Himalaya und das tibetische Hochland. Dieser Druck wird weiter für Spannungen sorgen.
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