07.12.2009, 16:06 Uhr
Die Schweinegrippe habe nicht an Gefährlichkeit verloren, warnte Gesundheitsminister Rösler (Foto: dpa)Ärzte, Pfleger, Kassen und Politiker haben erstmals gemeinsam an die Bürger appelliert, sich gegen Schweinegrippe impfen zu lassen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sagte, auch wenn derzeit weniger Influenza-Fälle gemeldet würden, habe die Krankheit nicht an Gefährlichkeit verloren. "Von einem Wellental soll man sich nicht täuschen lassen", sagte der CDU-Minister nach einem Spitzentreffen mit Ärzte- und Kassenvertretern.
In Deutschland gebe es mittlerweile rund 190.000 Infizierte und 86 Todesfälle. Geimpft seien inzwischen schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung und 15 Prozent des Ärzte- und Pflegepersonals. Nach dem zweiten Impfgipfel bei Rösler sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Christoph Fuchs, man habe festgestellt, dass der Impfstoff sicher und wirksam sei.
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Quelle: dpa , dapd
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