06.01.2011, 09:49 Uhr
Der Sohn eines Polizisten hat in einer Highschool im US-Staat Nebraska die stellvertretende Direktorin erschossen und den Direktor mit Schüssen verletzt. Anschließend nahm sich der 17-jährige Schüler in seinem Auto das Leben.
Die 58 Jahre alte Vizedirektorin erlag nach Polizeiangaben wenige Stunden nach der Tat in einem Krankenhaus ihren Verletzungen. Der Zustand des 45-jährigen Direktors wurde als stabil beschrieben. Weitere Schüler oder Lehrer der Schule im Omaha wurden nicht verletzt. Ein Motiv für die Tat ist bislang nicht bekannt.
Auf Facebook hatte der 17-Jährige am selben Tag erklärt, die Menschen würden von seinen bösen Taten hören. Der Jugendliche war erst vor zwei Monaten aus Nebraska an die Schule gekommen. Seine alte Schule sei besser gewesen, und die neue Stadt habe ihn verändert, schrieb er auf Facebook. Er entschuldigte sich und erklärte, er wolle, dass die Menschen ihn als den in Erinnerung behielten, der er gewesen sei, bevor er das Leben von Familien ruiniert habe.
Eine 16-jährige Schülerin sagte, dass der Direktor der Schule gegen Mittag in die Cafeteria gestürmt sei und alle in die Küche geschickt habe. "Man wusste, dass etwas nicht stimmte und dass es keine Übung war", sagte sie. Die Schule wurde geschlossen. Gegen 15 Uhr wurden die rund 2100 Schüler in Gruppen aus dem Gebäude entlassen.
Quelle: dapd
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