17.12.2011, 12:38 Uhr
Der russische Fischtrawler "Sparta" im antarktischen Rossmeer, aufgenommen von einem Flugzeug der US Air Force (Quelle: Reuters)
Neue Hoffnung für den im Eis der Antarktis verunglückten russischen Fischtrawler: Ein Frachtflugzeug des neuseeländischen Militärs hat an der Unglücksstelle eine Pumpe und Diesel abgeworfen, berichtete das Seenotrettungszentrum (RCCNZ) in Avalon bei Wellington.
Bereits in der Nacht hatte die Besatzung Wasser abgepumpt und die Ladung neu verteilt, dadurch sei die Lage nun stabiler. Die Lage sei unter Kontrolle, teilten die neuseeländischen Behörden mit.
Die "Sparta" hatte am Freitag einen Eisberg gerammt. Dadurch wurde ein 30 Zentimeter breites Loch in den Rumpf gerissen, durch das eisiges Wasser eindringt. Die 32 Besatzungsmitglieder versuchen seitdem, das Schiff über Wasser zu halten.
Der Rettungseinsatz war prekär: Die Flugzeit von Christchurch aus betrug sieben Stunden. Das Flugzeug musste anschließend zur US-Antarktisstation McMurdo fliegen, um aufzutanken.
Die "Sparta" verunglückte 3700 Kilometer südöstlich von Neuseeland. Das nächstgelegene Schiff braucht wegen der schwierigen Seeverhältnisse mit vielen treibenden Eisschollen noch mehrere Tage bis zur "Sparta".
Quelle: dpa , dapd
Josef schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 18:27:40
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Albert
Zynismus in Potenz. Sie sollten sich schämen. Vielleicht stürzen Sie mal mit dem Flugzeug ab, da kann man dann auch sagen, was sucht der denn da?
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Wolf S. schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 16:27:10
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@ wugginat
Sie fragen, was der Trawler in der Antarktis zu suchen hat. Ganz klar: Sie wollen dort Fische fangen. Sie gehen die Gefahr nicht
zum Zeitvertreib ein wie manche Touristen, sondern für ihren Lebensunterhalt. Und die Antarktis ist - eben wegen dieser Gefährlichkeit - noch nicht so abgefischt wie der Atlantik.
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wugginat schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 13:56:02
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Unglückstrawler
Schön dass die Natur den Umweltfrevlern mal eine Grenze aufgezeigt hat! Von mir aus kann jeden Tag ein Fischtrawler oder
japanische Walfangflotte in Seenot geraten bzw. sinken, solange die Besatzung keinen Schaden nimmt...
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