21.06.2011, 16:00 Uhr
Könnte Solarenergie den Griechen zu Wirtschaftswachstum verhelfen? (Foto: imago) (Quelle: imago)
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Deutschland bekommt sauberen Strom und schafft die Energiewende, in Griechenland wächst die Wirtschaft. Der Schuldensünder braucht nach Einschätzung von Finanzminister Wolfgang Schäuble neben weiteren finanziellen Hilfen auch Wachstumsperspektiven. Dazu könne man die Mittelmeerländer in die Energiewende integrieren. Ähnlich äußert sich Altkanzler Helmut Schmidt.
"Griechenland hat eine viel höhere Anzahl von Sonnenstunden im Jahr als wir in Deutschland und könnte Strom zu uns exportieren", sagte der CDU-Politiker Schäuble der Wochenzeitung "Die Zeit". "Die griechische Wirtschaft hätte damit ein wettbewerbsfähiges Exportgut, und ein begehrtes dazu." Ohne solche Perspektiven tue er sich schwer, "dem deutschen Steuerzahler das erhebliche Risiko eines neuen Programms" für Griechenland aufzubürden.
Altkanzler Helmut Schmidt forderte im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" die EU auf, Griechenland umfassend zu helfen. "Das gilt auch für den Extremfall, dass die griechische Regierung gegenüber ihren ausländischen Gläubigern die Zahlungsunfähigkeit erklärt", so Schmidt.
Den griechischen Bürgern müsse eine Wohlstandsperspektive eröffnet werden. Dazu sollte es konkrete Projekte geben. "Zum Beispiel die Integration Griechenlands in eine Energiewende, sodass Sonnenenergie aus Athen nach Nord- und Mitteleuropa exportiert werden kann", sagte Schmidt.
Schmidt warnte vor einer Dramatisierung der Griechenland-Probleme. "Wir haben eine Schuldenkrise einzelner kleiner Euro-Länder, keine Krise der Euro-Währung", sagte der SPD-Politiker. "Selbst der Bankrott eines einzelnen, kleineren Mitgliedstaates hätte nur eine vorübergehende psychologische Wirkung."
Quelle: dpa
Wolfgang schrieb:
am 21. Juni 2011 um 20:37:43
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Ja zu Griechenland
Uns wurde in der Vergangenheit auch oft massiv geholfen (z.B. Wiederaufbau). Ein Zusammenbruch Griechenlands hätte auch
für unsere Wirtschaft extreme negative Auswirkungen. Merkel & Co sollten jetzt nicht noch mehr Porzellan zwischen Griechen und Deutschen zerschlagen und nicht so viel Druck aufbauen. Merkel spielt mit dem Feuer und nimmt eine ziemlich einsame Position in Europa ein.
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Christa schrieb:
am 21. Juni 2011 um 19:21:29
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Griechenland
Keinen Cent mehr für Griechenland! Die Milliarden die sie schon von uns haben kriegen wir nie mehr zurück. Sollten wir denen
nochmals Milliarden geben wäre auch dieses Geld für immer verloren. Griechenland wird bankrott gehen auch wenn wir jetzt nochmals Geld geben würden. Es ist nur eine Frage der Zeit.
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marlise schrieb:
am 21. Juni 2011 um 18:49:23
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energie
Solarstrom aus der Sahara,aus Griechenland u.vielleicht noch aus Spanien o.Portugal. Die Stromkonzerne ,die die Leitungen erstellen
müssen,höre ich jetzt schon heulen u.jammern,denn sie sind nicht einmal imstande, Durchleitungen für den Strom aus Norwegen oder Norddeutschland zu installieren bzw.alte Leitungen instand zu setzen.Dafür haben sie angeblich kein Geld,da sie ihren Aktionären verpflichtet sind,die natürlich jährlich abkassieren und ihre Rendite nicht geschmälert sehen wollen.
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