09.06.2011, 10:09 Uhr
Wolfgang Schäuble ist nach der Weitergabe hausinterner Papiere stinksauer (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zieht Konsequenzen aus der Weitergabe eines hausinternen Papiers zur Griechenlandkrise an Medien. Er habe eine Prüfung angeordnet, betätigte Schäuble. Er wolle den Maulwurf in den eigenen Reihen enttarnen.
Allerdings schränkt der Minister ein: "Mein Optimismus, dass wir das herausbekommen werden, ist ein begrenzter."
Nach einem Bericht des "Handelsblatts" hat sich Schäuble massiv darüber geärgert, dass aus seinem Ministerium ein Vorbereitungspapier zu dem Treffen einiger Finanzminister am vergangenen Freitag in Luxemburg weitergegeben wurde. In dem Papier wurden die Folgen eines möglichen Austritts Griechenlands aus der Währungsunion beschrieben. Die Veröffentlichung führte zu heftigen Spekulationen an den Finanzmärkten, der Euro-Kurs sackte um einige Cent ab.
Den Angaben zufolge wurde in einer ersten Analyse der Kreis derer, die direkten Zugang zu dem Papier hatten und die Inhalte kannten, auf knapp 20 Mitarbeiter eingeschränkt. Jetzt sollen die Computer der verdächtigen Mitarbeiter überprüft werden. Es geht darum, ob das Schreiben per E-Mail verschickt oder aber ausgedruckt wurde. Nach Informationen der "Spiegel" sollen darüber hinaus auch die Telefonate, die rund um den Veröffentlichungstermin geführt worden sind, überprüft werden.
Für die Prüfung wird eine Sonderkommission eingesetzt, die nach Informationen des "Handelsblatts" Staatssekretär Hans Bernhard Beus leiten soll. Beus hatte offenbar keine Kenntnis von dem Papier. Bis wann ein Ergebnis vorliegen soll, ist bislang noch offen.
Die Indiskretion könnte personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Das Ministerium wollte jedoch keine Angaben machen, wie diese aussehen könnten. Außerdem sollen die Beamten nach dem Willen Schäubles dienstrechtliche Erklärungen abgeben, dass sie sich an ihre Verschwiegenheitspflicht gehalten haben, schreibt das Blatt.
IBRAHAM schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:46:40
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MAULWURF
Super vom Maulwurf, hoffentlich bekommt es die Presse in die Hand, dass das Volk mal sieht, wie im Bundesfinanzministerum gearbeitet
wird. Wäre zu schön, für das nächste Skandal. Dann wäre das Perfekt, wie unser Finanzminister mit dem Steuergeld umgeht von unseren Bürgern.
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tessiner schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:45:50
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maulwurf in partei
es wundert mich über die vielen maulwürfe die gesucht werden.sogar bei wkileak wir gesucht ,sowie in allen medien.ein
weizenfeld müssen sie suchen,ohne spritzmittel,hier finden sie vielleicht noch solch ein exemplar.maulwürfe nagen von unten.an manchen stühlen.bei gesunden stühlen lassen sie die zähne weg.also hat der stuhl manche lücken wo man anbeisen kann.
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eddi schrieb:
am 12. Mai 2011 um 21:44:15
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bausparer
Schäuble muss gehen!!! Ab nach Schwaben zu den Bausparern.
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