29.10.2011, 12:02 Uhr
Mit einer Kalaschnikow hat dieser Mann die Botschaft der USA in Sarajewo angegriffen (Quelle: Reuters)
Ein mutmaßlicher islamischer Fundamentalist hat die US-Botschaft in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo angegriffen. Der mit einem Militärmantel gekleidete bärtige Mann habe mit einem Kalaschnikow-Gewehr mehrere Salven auf das Gebäude abgegeben und mindestens einen Polizisten verletzt, berichteten die Medien. Ein Sprecher der Polizei erklärte, der Mann sei verwundet und festgenommen worden. Zunächst hatte es geheißen, der Mann sei von den Sicherheitskräften getötet worden.
Der Mann sei vor Ort medizinisch versorgt worden und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine Krankenhaussprecherin sagte, der Schütze habe eine leichte Verletzung am Bein und werde die Nacht im Krankenhaus verbringen, bevor er der Polizei übergeben werde.
Die US-Botschaft teilte mit, keiner ihrer Angestellten sei verletzt worden. Nach Angaben des Bürgermeisters von Sarajevo, Alija Behmen, entstieg der mit einer Kalaschnikow bewaffnete Mann einer Straßenbahn und eröffnete das Feuer auf die Botschaft.
Inzwischen wurden der südserbischen Kleinstadt Raska nach Angaben der Polizei am Samstag 15 Mitglieder einer islamistischen Gruppe festgenommen worden.
Nach Medienberichten sollen elf angebliche islamische Fundamentalisten in der südserbischen Stadt Novi Pazar in Gewahrsam genommen worden sein. Jeweils zwei Angehörige dieser Gruppe seien in den ebenfalls südlich von Belgrad gelegenen Städten Sjenica und Tutin festgenommen worden, hieß es weiter.
Einer der Präsidenten von Bosnien-Herzegowina, Bakir Iztebegovic, verurteilte den Angriff und nannte den Vorfall einen terroristischen Anschlag. Der vorsitzende Präsident Bosniens, Zeljko Komsic, sagte der Mann sei den Behörden bekannt. Es sei nicht klar, ob er Einzeltäter war. Zunächst war auch von einem festgenommenen Komplizen die Rede gewesen.
Das bosnische Fernsehen berichtete, der Mann in langem Pluderhemd und Bart sei Serbe und Anhänger des Wahhabismus, einer ultrakonservativen islamischen Strömung. Augenzeugen berichtetem im Fernsehen, der Mann habe Passanten angewiesen, aus dem Weg zu gehen. Er habe es nur auf die Botschaft abgesehen.
Im Zentrum von Sarajevo gerieten die Menschen nach der Schießerei zwischen dem Angreifer und Sicherheitskräften in Panik. Der Stadtbezirk, in dem die US-Botschaft liegt, wurde weiträumig abgesperrt. Spezialeinheiten der Polizei waren wenige Minuten nach den ersten Schüssen auf das Botschaftsgebäude am Einsatzort.
Während des Bosnienkrieges zwischen 1992 und 1995 kamen zahlreiche Freiwillige aus muslimischen Ländern in das Land, um ihre Glaubensbrüder im Kampf gegen Serben und Kroaten zu unterstützen. Viele von ihnen blieben nach Kriegsende und bekamen die bosnische Staatsbürgerschaft.
Quelle: AFP , dapd , dpa
Alex!! schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 21:12:40
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Abgeknallt
Diesen Typen einfach abzuknallen finde ich ein bischen übertrieben. Der Typ ist wohl durchgeknallt und ist wohl aus irgend einer Anstalt entwichen!!
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Horst schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 20:51:58
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Sarajewo:Mann nach Schüssen auf US-Botschaft getötet
Hat schon jemand gezählt, wieviele Menschen durch westliche und israeltische
Kriegseinsätze im afro-asjatischen Raum getötet und ermordet wurden. Wenn nur für jedes zehnte Opfer ein Terrorist aufstehen würde, wäre Westeuropa und die USA ein einziges Jammertal.
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Jusuf schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 20:42:01
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allein in dieser Stadt
wurden 14.385 Menschen abgeschlachtet, davon 9.526 nur weil sie einen Namen trugen, welcher seinen Ursprung im Nahen
Osten hat... Offensichtlich ist der größte Feind der Menschheit der eklatante Mangel an Bildung und Einfühlungsvermögen, gefolgt von Unwissenheit und dem leidigen Urbedürfnis, sich bedingungslos irgendeiner Gruppierung zugehörig zu glauben. Dies allein, und nicht "diese Nachbarn mit ihren seltsamen Namen und ihren dunklen Bräuchen" sind seit Urzeiten unser aller Verderben.
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