06.10.2011, 13:34 Uhr
Die Ex-Gouverneurin von Alaska will - aus privaten und religiösen - Gründen jetzt doch keine US-Präsidentin mehr werden.
Sarah Palin will nicht bei den US-Präsidentenwahlen 2012 gegen Barack Obama antreten. Sie habe entscheiden, sich nicht um eine Nominierung bei den Republikanern zu bewerben, gab die 47-Jährige am Mittwoch bekannt.
Sie und ihr Ehemann Todd wollten sich - in dieser Reihenfolge - Gott, der Familie und dem Land widmen. Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, sagte in einem Radiointerview, sie wolle auch nicht als Kandidatin einer anderen Partei antreten, weil dies Obama die Wiederwahl sichern würde.
Palin war bis 2009 Gouverneurin von Alaska. Bei den Präsidentenwahlen 2008 trat sie als Vize an der Seite von John McCain an. Zeitweise galt sie als Ikone der populistischen Tea-Party-Bewegung.
Sie habe ihre Entscheidung "nach vielen Gebeten und ernsthaftem Nachdenken" getroffen, meinte sie in einer Erklärung am Mittwochabend (Ortszeit). Sie könne ihre politischen Ziele besser als Privatperson ohne politisches Amt verfolgen.
Der Schritt, nicht zu kandidieren, war von vielen Republikanern erwartet worden. Vor allem seitdem ihre Konkurrentin Michele Bachmann sich als Kandidatin der Tea-Party-Bewegung zunehmend profiliert. In Umfragen war Palin schon seit Monaten zurückgefallen. Es heißt, die strikt konservative Politikerin polarisiere die Amerikaner zu sehr.
Einen Tag zuvor hatte bereits der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, angekündigt, sich nicht um die Präsidentschaft bewerben zu wollen. Als Favoriten im Lager der Republikaner gelten derzeit der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und der texanische Gouverneur Rick Perry.
Aber auch dem Abgeordneten Ron Paul aus Texas und dem früheren Unternehmer Herman Cain werden noch Chancen eingeräumt. Die Vorwahlen beginnen vermutlich Anfang Januar, die Präsidentenwahl ist am 6. November 2012.
Quelle: dpa , dapd
Harry-B schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 19:00:39
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Dank
Ich glaube nicht das die Amis wissen, wie dankbar sie für diese Entscheidung sein müssen.
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derersteschritt schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 13:49:49
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eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Aufatmen können wir erst, wenn die Amis keinen Republikaner als nächsten Präsident wählen.
Republikaner heißt: Kriegstreiberei, noch mehr Schulden noch mehr soziale Ungleichheit und was in den USA passiert wirkt sich unweigerlich auf uns aus.
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Caspar schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 12:39:55
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Palin
Der schwant so langsam welcher Widerstand sich gerade auf der Wall-Street formiert.Wenn die dort durchhalten und wachsen dann wirds
für die Tea-Party brenzlig den Kopf noch aus der Tür zu halten
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