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Sahra Wagenknecht: Mehrheit der Deutschen skeptisch

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Deutsche trauen Wagenknecht nicht

17.11.2011, 09:57 Uhr

Sahra Wagenknecht wird als aufstrebende Politikerin gehandelt - die meisten Deutschen sehen das aber höchst ungern (Quelle: dapd)

Sahra Wagenknecht wird als aufstrebende Politikerin gehandelt - die meisten Deutschen sehen das aber höchst ungern (Quelle: dapd)

Die Mehrheit der Deutschen stehen der neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken, Sahra Wagenknecht skeptisch gegenüber. Das geht aus der Forsa-Umfrage hervor, die das Magazin "Stern" und RTL in Auftrag gegeben hat.

So wollen 62 Prozent der Befragten die Politikerin nicht in einer wichtigen Rolle in der Bundesrepublik sehen. Nur 20 Prozent könnten sich das vorstellen.

Selbst in den eigenen Reihen stehen nicht alle hinter Wagenknechts Aufstieg in der Partei. So sind 42 Prozent der befragten Linken-Wähler dagegen, dass Wagenknecht, die als künftige Parteichefin gehandelt wird, mehr Einfluss bekommt. Allerdings fänden mehr als die Hälfte, 56 Prozent der Linke-Anhänger, dies gut.

Ob die Beziehung zu Ex-Parteichef Oskar Lafontaine Einfluss auf ihre Außenwirkung hat, ist unsicher. Die Umfrage wurde vor Bekanntwerden der Beziehung abgeschlossen.

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FDP fällt auf Rekordtief

Wenig Grund zur Freude liefert die Forsa-Umfrage auch für die Liberalen. Sie verloren einen Punkt und stürzten auf ihr Rekordtief von zwei Prozent. CDU und CSU können hingegen in der Krise punkten. Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Union im Wahltrend einen Punkt hinzu und erreicht mit 34 Prozent ihren besten Wert seit acht Monaten.

Die SPD sinkt im aktuellen Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 26 Prozent. Die Grünen verharren unverändert bei 15 Prozent. Damit hätten SPD und Grüne immer noch einen Vorsprung von fünf Punkten vor Union und FDP, könnten jedoch allein keine Regierung bilden. Jeweils neun Prozent würden sich der Umfrage zufolge für die Linke und die Piratenpartei entscheiden.

"Eindruck, dass Merkel ihren Kurs gefunden hat"

Bislang hatte die FDP in dem Wahltrend nur einmal, Ende September 2011, derart tief gelegen. "Die Partei gerät in Gefahr, als überflüssig zu gelten", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Stern". Dass die Liberalen derart an Zustimmung verloren, obwohl sie mit den Steuerbeschlüssen ihr Lieblingsthema durchgesetzt hätten, sei damit zu erklären, dass sogar fast 60 Prozent der FDP-Sympathisanten Steuersenkungen derzeit für unsinnig hielten. Die Forsa-Umfrage fand noch vor dem FDP-Bundesparteitag am Wochenende statt.

Die Union verdankt dagegen ihre Zugewinne nach Einschätzung des Forsa-Chefs vor allem Kanzlerin Angela Merkel. "Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie in der Eurokrise ihren Kurs und ihre Rolle gefunden hat. Dass sie weiß, was sie will, und für Lösungen kämpft", sagte Güllner.


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Quelle: dapd , dpa

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Kommentare (231)

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Thema: "Sahra Wagenknecht: Mehrheit der Deutschen skeptisch"

Ästhet schrieb: am 16. November 2011 um 21:08:50
(328) (51) @gustav21:05
Trösten Sie sich: Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

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Ekulf schrieb: am 16. November 2011 um 21:08:45
(622) (375) Der Wagenknecht traue
ich auch nicht. Genosse Gysi wollte sie wegen ihrer linksextremen Absichten (kommunistische Plattform) nicht an die
Parteispitze kommen lassen. Luxus-Oskar hat sich nun durchgesetzt. Rosa und Karl lassen grüßen. Vielleicht sollten sie sich zunächst in Nordkorea niederlassen. Dort wird für den großen Vorsitzenden ein Nachfolger gesucht. Wenn die beiden dort erfolgreich Politik machen, können sie sich sicherlich auch in Deutschland durchsetzen.
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Georg schrieb: am 16. November 2011 um 21:08:15
(338) (416) Meine stimme
Ich wähle Sahra- alleine deswegen weil sie keinen Hosenanzug trägt. Kann das nicht sehen.

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