06.02.2012, 09:02 Uhr
Zehntausende protestieren in Moskau gegen Putin Auslöser für die Demonstrationen war die Parlamentswahl im Dezember.
Zehntausende Russen haben in der Hauptstadt Moskau an Demonstrationen für und gegen die Regierung von Ministerpräsident Wladimir Putin teilgenommen. An einem Protest gegen Putin beteiligten sich bei eisigen Temperaturen um die minus 17 Grad Celsius nach Angaben der Opposition rund 120.000 Menschen, die Polizei gab ihre Zahl mit 36.000 an. Eine Kundgebung zur Unterstützung der Regierung zog laut Polizei knapp 140.000 Demonstranten an.
"Wir sind hier mindestens 120.000 Menschen", sagte einer der Organisatoren, der frühere Abgeordnete Wladimir Ryschkow, bei der Kundgebung gegen Putin. Ryschkow ist Ko-Vorsitzender der Oppositionsbewegung Parnas, die nicht zu der umstrittenen Parlamentswahl am 4. Dezember zugelassen worden war. Die Moskauer Behörden hatten den Gegnern Putins eine Kundgebung mit maximal 50.000 Teilnehmern erlaubt.
Die Regierungskritiker trugen bei ihrer Demonstration erneut weiße Bänder als Zeichen ihrer Protestbewegung. "Wir werden demonstrieren, bis sie gehen", war mit Blick auf Putin und Präsident Dmitri Medwedew auf Transparenten zu lesen. "Hier sind Menschen mit völlig unterschiedlichen politischen Ansichten versammelt - Linke, Rechte, Nationalisten, alle", sagte Antikorruptionsaktivist Alexej Nawalni, eines der bekanntesten Gesichter der Protestbewegung.
Die Führung in Moskau sieht sich seit der Parlamentswahl am 4. Dezember mit der größten Protestbewegung konfrontiert, seit Putin im Jahr 2000 zum ersten Mal Staatschef wurde. Am 4. März will er sich wieder zum Präsidenten wählen lassen, Medwedew soll dann das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen.
Im Internet hatten sich zuvor viele Beschäftigte staatlicher Einrichtungen wie Behörden, Schulen und Krankenhäusern darüber beklagt, zur Teilnahme an der Putin-freundlichen Kundgebung gezwungen zu werden. Teilweise soll ihnen dafür auch Geld angeboten worden sein. Das Putin-Lager wies die Vorwürfe zurück.
Quelle: AFP
Fräßdorf schrieb:
am 5. Februar 2012 um 17:30:42
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Ja,ja
Ja,ja liebe Deutsche,auf dem warmen Sofa läßt es sich gut demonstrieren.Man kann sogar der Welt Ratschläge geben.Auf der Straße ist
es sicherlich zu kalt nicht wahr??? Außerdem muß ich morgen früh wieder als Leiharbeiter auf der Matte stehen und den Kopf runter machen...Wir haben eben Demokratie in Deutschland..Also,weiter so liebe Deutsche !!
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kenner68 schrieb:
am 5. Februar 2012 um 15:45:37
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Demo´s in Rußland
Und da sieht man doch mal, wie demokratisch Rußland ist ! In den USA gehen sie entweder nicht auf die Straße, weil sie
von der Medien- und Werbemafia komplett betäubt wurden und Politik egal ist, ganz gleich wie schlecht es ihnen geht oder, wenn sie auf die Straße gehen und in Manhattan´s Bankenviertel gegen Finanzmärkte demonstrieren, werden sie von der Straße geprügelt ! Wo bitte ist der größere "Demokratie" - Anteil ?
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Alex schrieb:
am 5. Februar 2012 um 13:59:25
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Lächerlich
Man sollte vieleicht ma drüber nachdenken was was 120000 Menschen sind in Moskau bei einer Einwohnerzahl von knapp 12 Mio. Das
ist als würde ein Floh den Hund beisßen. Lächerlich das darüber überhaupt berichtet wird.
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