28.01.2012, 12:10 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
New York (dpa) - Im Ringen um eine UN-Resolution zur Gewalt in Syrien ist im Weltsicherheitsrat noch kein Kompromiss absehbar. Trotz deutlicher Mehrheit für einen europäisch-arabischen Resolutionsentwurf zeigten sich die Russen in New York nach Angaben von Diplomaten ablehnend.
Als Vetomacht kann Moskau jede noch so starke Mehrheit überstimmen und hat es zusammen mit China Anfang Oktober auch getan, um seinen Verbündeten und Waffenkunden Syrien vor Kritik zu bewahren. Die Situation im Sicherheitsrat wurde als "eher angespannt" beschrieben.
In der Sondersitzung hatte Marokko einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der auch die deutsche Handschrift trägt. Er folgt im Wesentlichen einem Beschluss der Arabischen Liga vom vergangenen Wochenende. Darin werden politische Reformen und ein Ende der Gewalt gefordert, der seit März mehr als 5600 Menschen zum Opfer gefallen sein sollen.
Den Angaben zufolge bezeichnete der russische Botschafter Witali Tschurkin den Resolutionsentwurf als enttäuschend. Er wehrte sich gegen ein Waffenembargo. Russland hatte dem international geächteten Regime gerade Kampfflugzeuge im Werte von 427 Millionen Euro verkauft. Zudem unterhält die russische Marine in Syrien einen wichtigen Stützpunkt.
"Der Plan der Arabischen Liga ist der einzige Ausweg, um das Schlimmste zu verhindern", sagte der französische UN-Botschafter Gérard Araud. Sein deutscher Amtskollege Peter Wittig forderte ebenso Unterstützung für den Ligaplan. "Die Situation in Syrien ist furchtbar und wird jeden Tag dramatischer", sagte der Diplomat. Jetzt gelte es, die Chance zur Überwindung der Spaltung des Rates zu nutzen.
Diplomaten zufolge einigte sich der Rat, die Beratungen am Montag, 15 Uhr (Ortszeit, 21 Uhr deutscher Zeit) auf Ebene der Experten fortzusetzen. Das könne man, so westliche Diplomaten, auch positiv sehen: "Zumindest verweigern sich die Russen nicht völlig."
Quelle: dpa
Amtsrat schrieb:
am 28. Januar 2012 um 16:13:51
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Eine Lachnummer die Russen
die sind nicht besser wie die Syrische Führungsspitze!
Waffenlieferant von Schurkenstaaten und anderen
Kriminellen Gesindel.
Der Westen sollte sich nur hüten mit denen Handel zu betreiben und vor allen sollten Sie sich nicht durch Gaslieferung abhängig machen.
Wenn wir mit solchen Ländern Packtieren würden, begeben wir uns nur auf deren Niveau.
Gewohnt sind wir es ja schon immer, Russland aber auch China immer entgegengesetzt denkt und handelt.
Nur nicht um Menschenrechte sondern Machtgier.
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jürgen-andreas schrieb:
am 28. Januar 2012 um 10:37:56
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Blindheit,Russland Feinde!
Russland zeigt hier politische Weitsicht. Lybien, Ägypten, Irak macht deutlich, was herauskommt, wenn der NATO,
der USA freier Lauf gelassen wird. Bürgerkrieg, steigenter Einfluß der radikalen Islamisten. Im Falle Syrien würde die letzte Bastion gegen den radikalen Islamismus fallen, dann interessiert den Westen die Frage der Menschenrechte auch nicht mehr. Siehe aktuelle Ereignisse in Lybien. (NATO-wir greifen nicht mehr ein !)
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Petrus schrieb:
am 28. Januar 2012 um 09:47:03
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Syrienkonflikt
Oel und Waffen sind VIEL wichtiger als Menschenleben!! Das beweisen China und Russland immer wieder! Und genau deswegen
springt die NATO in die Bresche und eilt diese Länder zur Hilfe. Die UN degeneriert leider zu einem fingerhebende und zahnloses Großtante!!
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