22.03.2010, 09:24 Uhr | AFP
Wegen eines Motorschadens ist ein russischesKriegsschiff mit 170 Mann an Bord angeblich in Seenot geraten. Die "Pribaltika" der russischen Pazifikflotte treibe im Japanischen Meer ab, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax einen Marinevertreter. Demnach fiel der Hauptmotor aus, nachdem der Maschinenraum überflutet worden war. Das Schiff, das in der Koreastraße unterwegs gewesen sei, drifte in Richtung der japanischen Insel Tsushima.
Zur Rettung der "Pribaltika" wurde demnach ein U-Boot-Jagdschiff zur Hilfe ausgesandt. Der "Admiral Winogradow" sei aus dem Hafen von Wladiwostok ausgelaufen und auf dem Weg. In der russischen Marine ereigneten sich in den vergangenen Jahren wiederholt schwere Unglücke, vor allem in U-Booten. So kamen im November 2008 wegen des Ausfalls des Brandschutzsystems 20 Seeleute in einem Atom-U-Boot ums Leben.
Die russische Marine bestätigte Medienberichte über die Probleme an Bord der "Pribaltika" nicht, sondern erklärte lediglich, das Schiff habe nach einem technischen Defekt ankern müssen. Inzwischen fahre es wieder aus eigener Kraft.
Quelle: AFP
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