23.08.2010, 09:09 Uhr
Roland Koch will der Politik den Rücken kehren (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der scheidende hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) übernimmt nach Informationen der "Bild"-Zeitung im Spätherbst den Posten des Vorstandschefs beim Baukonzern Bilfinger Berger. Dort solle er Herbert Bodner ablösen, der nach den Skandalen um den Bau der Kölner U-Bahn in die Diskussion geraten sei, berichtet das Blatt. Der Baukonzern weist den Bericht allerdings ebenso wie Koch selbst zurück.
Koch hat die Spekulationen zurückgewiesen. "Es bleibt bei dem, was ich immer gesagt habe - dass ich vor dem 1. September keine Verhandlungen führen werde", sagte Koch am Rande einer Veranstaltung im hessischen Neu-Anspach. Ein Sprecher von Bilfinger Berger in Mannheim nannte den Bericht "frei erfunden".
Die "Bild"-Zeitung hatte geschrieben, Kochs Jahresgehalt werde bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Der börsennotierte Konzern beschäftigt weltweit rund 67.000 Mitarbeiter.
Dass Koch eine Tätigkeit in der Wirtschaft anstrebt, war schon länger bekannt. Dennoch wurden ihm in den vergangenen Tagen mehrfach Ambitionen auf einen Posten als Bundesminister unterstellt. Der Ministerpräsident gibt sein Amt zum 31. August auf, seinen Posten als Bundesvize der CDU wird er im Herbst niederlegen.
In Hessen galt Koch über Jahre als politisches Stehaufmännchen: Mehrfach war der 52-Jährige er dem Ende seiner politischen Karriere nahe, etwa, als er im Jahr 2000 der Lüge in Sachen schwarze Kassen der hessischen CDU bezichtigt wurde und nach der schweren Niederlage bei der Landtagswahl Ende Januar 2008.
Das Vorhaben der SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti, mit Hilfe der Linken eine rot-grüne Minderheitsregierung zu bilden, scheiterte jedoch an vier Abweichlern in der eigenen Partei, und Koch konnte nach einer Neuwahl die Koalition mit der FDP in Hessen fortsetzen.
Quelle: dapd , AFP
Nachdenker schrieb:
am 21. August 2010 um 16:06:14
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Koch
Und wieder verschwindet einer in die Wirtschaft und das vor Ablauf der Amtszeit,erst tun sie alles für die Wirtschaft und erhalten ihre
Diäten vom Steuerzahler und dann gehen sie in die Wirtschaft obwohl viele kein Plan haben und bekommen dort dicke Mangergehälter.
Somit wird einem immer mehr bewusst warum sie für die Wirtschaft und nicht fürs Volk arbeiten und lenken. Gute Nacht Deutschland!!!
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manni schrieb:
am 21. August 2010 um 16:01:48
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Roland Koch
Schade das er gegangen ist.In der Politik einer der wenigen mit Profil und wirtschaftlichem Sachverstand.Aber ich denke er wird
auch in der Privatwirtschaft erfolgreich agieren.Und an unsere Neider :Ihr hättet ja die selbe Kariere machen können aber da der Verstand nicht ausreicht wird euch dieser Weg nicht offen stehen.Ich wünsche ihn auf jeden Fall ein erfolgreiches Berufsleben.Dank der FDP gibt es zum Glück noch wirtschaftlichen Sachverstand in der Politik.
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marrud schrieb:
am 21. August 2010 um 15:46:55
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Koch und neuer Job
Herr Koch soll in Rente gehen und nicht in die Wirtschaft.
Der neue Job riecht doch förmlich nach "Begünstigung".
Solche
leute die den Job hinschmeissen gehören nicht in Unternehmen die überleben wollen und müssen.
Also Herr Koch geniessen Sie Ihre hohe Rente und nehmen nicht anderen einen Arbeitsplatz weg. sie haben genügend
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