28.01.2012, 08:45 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung und sprudelnder Beitragseinnahmen sind die Rücklagen der Rentenversicherung im vergangenen Jahr stärker geklettert als noch im Dezember prognostiziert.
Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" stieg die "eiserne Reserve" zum Jahresende auf 24,1 Milliarden Euro. Damit liegt die Rücklage der Zeitung zufolge auf dem höchsten Wert seit den 70er Jahren - eine Ausnahme bilde das Jahr 1992.
Wie stark die Sozialkassen von der guten Wirtschaftsentwicklung profitieren, zeigt ein Vergleich mit dem Vorjahr: Zum Jahresende 2010 hatte die Rentenversicherung noch 18,6 Milliarden Euro auf der hohen Kante. Innerhalb eines Jahres sind die Reserven somit um mehr als fünf Milliarden Euro gestiegen.
Aufgrund der guten Einnahmesituation sank der Beitragssatz der Rentenversicherung zu Jahresbeginn von 19,9 auf 19,6 Prozent. Eine Beitragssenkung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn die Reserve 1,5 Monatsausgaben übersteigt.
Der rentenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß, erwartet, dass die günstige Entwicklung in diesem Jahr anhält. "Alles deutet darauf hin, dass sich im laufenden Jahr die Einnahmesituation in allen Sozialkassen weiter verbessert", sagte er der Zeitung.
Quelle: dpa
Harry-B schrieb:
am 28. Januar 2012 um 18:59:20
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Rentenkassen
Da muss man sich einmal vorstellen was die Rentenkassen hergeben könnten wären sie nicht früher mehrfach geplündert
worden.
Trotzdem plädiere ich für eine Steuerfinanzierte Rente wie bei den Beamten damit die Rentner endlich auch im Alter in Saus und Braus leben können.
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Siegfried Thomas schrieb:
am 28. Januar 2012 um 16:46:46
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Rentenkassen hoher Plus
Von wegen,der Rentner wird auch hier wieder von unseren Politikern betrogen!Sich selber schnell die Diäten
usw.erhöhen,dann eine Pension erhalten,wofür der normal Rentner über 45 Jahre arbeiten muss. Die
Abgeordneten allerdings erhalten für 5 bis 10 Jahre wenig arbeiten einen Betrag von ca.8000 bis 16000 € Pension.Wo sitzen eigendlich die wahren Schmarotzer und Ausbeuter der Rentenkassen?
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OldieButGoldie schrieb:
am 28. Januar 2012 um 16:33:49
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Kassenlage der Rentenanstalt auf dem Rücken der AN
Ist doch schön, zu wissen, dass durch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, d.h. auf
dem Rücken all derjenigen, die mit 65 in Rente gehen wollten, und jetzt nicht mehr können, die Bundesrentenanstalt sich jetzt mit dem Geld die Kassen füllt. Und was ist mit denen, die keinen Job kriegen, weil sie ab 45 J. nicht mehr eingestellt werden ? Ach ja, ich vergaß, die sind ja aus der Statistik rausgenommen worden. Fazit: Rentenkürzung pur !
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