06.10.2011, 14:14 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands «Literaturpapst» Marcel Reich-Ranicki hat auf die Vergabe des Literaturnobelpreises an den Schweden Tomas Tranströmer mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Er habe keine Ahnung, wer der Lyriker sei, sagte Reich-Ranicki der dpa. Auf die Frage, ob er Verständnis für die Vergabe des wichtigsten Literaturpreises an den 80-Jährigen habe, meinte er: «Ich glaube nicht.» Reich-Ranickis Wunschkandidat für den Nobelpreis, der US-Autor Philip Roth, ging auch dieses Mal wieder leer aus.
Quelle: dpa
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