12.09.2011, 10:18 Uhr
Renteneintritt erst mit 69 Jahren? Regierung prüft verschiedene Optionen (Quelle: dpa)
Zur Sicherung der Staatsfinanzen prüft das Bundesfinanzministerium neben anderen Optionen auch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters um zwei auf 69 Jahre. Bei entsprechenden internen Berechnungen handle es sich aber nur um "rein theoretisch denkbare Möglichkeiten" und nicht um konkrete Vorschläge, sagte am Sonntag ein Ministeriumssprecher. Es gebe "zahlreiche andere denkbare Varianten".
Der "Focus" hatte aus einem unveröffentlichten "Tragfähigkeitsbericht" des Ministeriums zitiert, demzufolge die Bundesregierung eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters erwägt. Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte die Existenz des Berichts, dementierte aber, dass die Regierung eine Erhöhung des Eintrittsalters vorschlägt oder anstrebt.
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Beamte hätten lediglich Optionen durchgerechnet, wie künftige Finanzierungslücken geschlossen werden könnten, sagte der Sprecher in Berlin. Andere Möglichkeiten dafür seien etwa eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit oder die Erhöhung von Steuern und Beiträgen. Der Bericht, der Ende September im Kabinett vorgestellt werden solle, hebe aber keine der Optionen "als politisch prioritär hervor", betonte der Sprecher.
Laut "Focus" kommt der Bericht zu dem Schluss, dass sich "die Risiken für die dauerhafte Solidität der Staatsfinanzen zuletzt spürbar erhöht" hätten. Als Grund für die Verschlechterung werde die Wirtschafts- und Finanzkrise angeführt. Dem Magazin zufolge wuchs die sogenannte "Tragfähigkeitslücke" seit 2008 von null bis 2,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf nunmehr 0,9 bis 3,8 Prozent. Unter "Tragfähigkeitslücke" verstehen Ökonomen die Staatsschulden, welche die aktuelle Generation der kommenden Generation hinterlässt.
Wegen der wachsenden Lücke sei es erforderlich, "bereits heute" mit politischen Maßnahmen in einigen Bereichen zu beginnen, zitiert das Magazin aus dem unveröffentlichten Bericht. Darin werde besonders der Abbau der strukturellen Erwerbslosigkeit, die Erhöhung der Zuwanderung und die "Verlängerung der Lebensarbeitszeit" empfohlen.
Quelle: AFP
Hal schrieb:
am 11. September 2011 um 14:45:37
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Beamte
haben überhaupt kein Recht über unsere Renten zu bestimmen. Sie zahlen nicht ein. Seit über 20 Jahren stehlen die Beamten Geld aus
der Rentenkasse, um Renten für Menschen aus der DDR und UDSSR zu zahlen. Dies müsste aus Steuern genommen werden damit Beamte, Politiker und Selbständige auch etwas für diesen Personenkreis zahlen. Das Beamtentum sollte ganz abgeschafft und das schweizer Modell wo alle einzahlen eingeführt werden.
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Wahrheit schrieb:
am 11. September 2011 um 14:44:32
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Euro-Unsinn und die Folgen
Also liebe Ältere: Das sind die Folgen vom Euro-Unsinn und der Geldverschwendung mit der "Stützung" von
Pleite-Staaten der EU. Ihr könnt das ändern - indem solche Politiker nicht mehr gewählt werden und Ihr auf die Straße geht. Andere (z. B. in Frankreich oder Italien) machen das schon obwohl es um deutlich weniger geht. Es ist an der Zeit, das DUCKMÄUSERTUM, zu dem wir alle erzogen wurden, zu beenden!
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arbeiter schrieb:
am 11. September 2011 um 14:43:15
(285)
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rente mit 69
na das war klar. erst die pkw maut und jetzt noch rente mit 69. da können wir arbeiten bis wir schwarz sind um diesen ganzen
irrsinn der regierung zu finanzieren. ich frag mich ehrlich wann, ja wann gehen wir endlich auf die strasse und zeigen denen wer dieses land am leben hält???
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