05.12.2011, 13:49 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Dortmund (dpa) - Wegen eines Massakers der Waffen-SS sind die Wohnungen von sechs Verdächtigen in mehreren Bundesländern durchsucht worden. Am 10. Juni 1944 war die Waffen-SS in den französischen Ort Oradour-sur-Glaneeingefallen und hatte fast die gesamte Bevölkerung ermordet. Frauen und Kinder wurden in eine Kirche gesperrt, die dann gesprengt und angezündet wurde. 642 Menschen starben. Die neue Spur hat sich durch Hinweise aus der Stasi-Unterlagenbehörde ergeben. In DDR-Akten werden damals 18 und 19 Jahre alte Männer mit dem Massaker in Verbindung gebracht.
Quelle: dpa
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