05.06.2011, 11:43 Uhr
In Fukushima ist erhöhte Strahlung gemessen worden (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Im zerstörten AtomkraftwerkFukushima steigt die radioaktive Strahlung. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlenhöhe von bis zu 4000 Millisievert pro Stunde gemessen. Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten AKW. Die hohe Strahlung hatte ein Roboter in der südöstlichen Ecke des Gebäude gemessen, zitierte die Agentur Kyodo den AKW-Betreiber.
Aus einer Öffnung im Boden für ein Rohr, das durchs Gebäude führt, sei Dampf ausgetreten. Das Rohr selbst sei aber unbeschädigt. Der Dampf scheint aus dem Druckkessel zu kommen, wo sich Kühlwasser angesammelt haben soll. Genaueres will Tepco prüfen.
Die Messdaten bedeuten, dass die Arbeiter innerhalb von nur vier Minuten der höchsten zulässigen Strahlendosis von 250 Millisievert pro Jahr ausgesetzt wären. Tepco beabsichtigt jedoch nach eigenen Angaben nicht, in dem Gebiet seine Leute arbeiten zu lassen.
Man werde die weitere Entwicklung genau beobachten. Die japanische Regierung hatte den Grenzwert für die maximal erlaubte Strahlenbelastung für Arbeiter in Kernkraftwerken im Zuge der Katastrophe erhöht. Statt 100 gelten seitdem 250 Millisievert pro Jahr.
Tepco hatte am Vortag zudem mitgeteilt, dass mehr als 100.000 Tonnen hochgradig radioaktiv verseuchten Wassers in der Atomruine schwappen. Der Konzern fürchtet angesichts der nahenden Regenzeit, dass die Brühe überlaufen könnte.
Quelle: dpa
Calculatus präciosus schrieb:
am 4. Juni 2011 um 19:00:34
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Fukushima
Falschmeldung ? Tonnen und Liter verwechselt ? Sich um 3 Nullen vertan ? 100.000 Tonnen entspräche einem gefüllten 500 m langen
Schwimmbecken, 5 m tief und 50 m breit, also etwa 5 Fußballfleldern, alle in einem AKW aneinandergereiht.
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Nina schrieb:
am 4. Juni 2011 um 18:39:12
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Fukushima
Rund 2 1/2 Monate nach dem Erdbeben und Tsunami hat die Nuklearkatastrophe in Fukushima und Umgebung erst angefangen. Jetzt, wo
kaum noch darüber in den Medien berichtet wird, ist sie nach wie vor relevant für die ganze Welt. Darüber können auch scheinbar aktuellere Meldungen wie EHEC oder der Tod von Osama bin Laden nicht hinwegtäuschen! Diese Art der Energieerzeugung hätte es nie geben dürfen.
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AntiGrün schrieb:
am 4. Juni 2011 um 18:30:49
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Strahlung steigt
Der Bericht ist mir zu unklar. Messe ich direkt an einem Brennstab ist die Strahlung noch höher. Wer genau und was ist
konkret von dieser Messung betroffen ? Man sollte den Menschen keine Angst machen auch wenn man mit solchen Nachrichten noch so viel Geld verdienen will. Werden Sie konkret. Bitte aber nicht Lügen wie am Wahltag in Baden-Würt. Dort hatten wir schon mal einen Millionenfachen Wert !!! Der keiner Fliege was zu Leide getan hat !!!
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