19.04.2011, 12:20 Uhr
Fidel Castro hat die Macht bereits abgegeben (Foto: Reuters)
Nach dem Willen des kubanischen Staatschefs Raúl Castro sollen politische Ämter künftig nur noch maximal zehn Jahre hintereinander ausgeübt werden dürfen. Er schlage eine Begrenzung auf zwei Amtszeiten mit je fünf Jahren vor, sagte Castro am Samstag zum Auftakt des sechsten Parteitags der Kommunisten in Havanna.
"Das ist möglich und notwendig unter den gegenwärtigen Bedingungen, die sich sehr von denen in den ersten Jahrzehnten der Revolution unterscheiden", sagte der 79-jährige Castro. "Diese ist noch nicht gefestigt und ständigen Bedrohungen und Angriffen unterworfen."
Nach den Worten Raúl Castros steht das Land vor dem Problem, nicht genügend geeignete personelle Reserven herangezogen zu haben, "mit genügend Erfahrungen und Reife". Das neue System der zeitlichen Begrenzung der Ämter solle zu einer Verjüngung der Kader führen und die Parteiführung ebenso wie den Präsidenten und die Regierung und deren Minister einschließen.
An der Auftaktsitzung des lange verschobenen Kongresses nahm Revolutionsführer Fidel Castro (84) nicht teil. Er hatte bereits Ende des vergangenen Jahres erklärt, nicht mehr der Erste Sekretär des Zentralkomitees zu sein. Es wird erwartet, dass der Kongress Fidels Rücktritt formell annimmt und auch in dieses Amt Raúl Castro wählen wird, der bereits im Sommer 2006 von seinen damals erkrankten älteren Bruder die Führung des Staates übernommen hatte.
Der bis Dienstag angesetzte Parteitag ist der erste seit 14 Jahren. Auf ihm will Raúl Castro seine im vergangenen Jahr angekündigten Wirtschaftsreformen billigen lassen, die Kuba tiefgreifend verändern sollen. Die Entscheidungen könnten Kuba auf lange Sicht in Richtung eines marktwirtschaftlicheren Systems des Kommunismus führen, wie es in China und Vietnam praktiziert wird. Erklärungen zu den Entschlüssen werden am Dienstag erwartet.
Hoffnungen in der Bevölkerung auf größere privatwirtschaftliche dämpfte Castro in seiner Rede aber bereits: Geplante Wirtschaftsreformen würden keine Anhäufung von Privatbesitz zulassen, sagte Castro. Einige Vorschläge in diese Richtung seien zurückgewiesen worden, weil sie im Widerspruch zum Wesen des Sozialismus stünden, sagte er.
Quelle: dpa , AFP , dapd
Geheimbündler schrieb:
am 17. April 2011 um 19:17:25
(0)
(1)
an Otto
Verstehe deine Aufregung nicht . Kuba ist unserer Weltführungsmacht schon lange ein Dorn im Auge , deshalb würde es mich nicht
wundern , wenn im versteckten schon die Fäden gezogen werden .
mehr
Kommentar melden
redfred schrieb:
am 17. April 2011 um 18:33:58
(0)
(1)
Kuba
man kann nur hoffen das die kubaner nicht den schaufenster kapitalismus verfallen wie die ehemaligen ddr bürger,die auf die straßen
gelockt wurden-mit angenehmes leben und reisefreiheit.was kam?arbeitslosigkeit und ausgrenzung mit H4,denn früher hatten wir geld aber keine konsumgüter,heute haben wir konsumgüter aber kein geld.
mehr
Kommentar melden
Otto schrieb:
am 17. April 2011 um 18:21:54
(0)
(1)
@FBI, KGB, CIA... kleiner Online-Provokateur, ein Krieg reicht Dir wohl nicht hmm...
Solche Primitivos waren damals auch das Kanonfutter bei
der CIA-Invasion in der Schweinebucht... die abgeschlagen wurde. Auch Mordanschläge, Sabotage, das Attentate auf Flugzeuge der Fluggesellschaft Cubana, und was da noch so nicht. Patria o Muerte ist keine leere Floskel, auch heute nicht. 'Das sollte jeder beachten, der auf ein militärisches Abenteuer in Kuba aus ist. Und Dich kleiner Provo wünsche ich herzlich genüßlich zum Teufel.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS