18.06.2010, 14:00 Uhr
Eine ausgebüxte Riesenschlange sorgt in der südfranzösischen Stadt Vitrolles für Aufregung. Der zwei bis drei Meter lange Python entkam vor zwei Wochen aus der Wohnung eines Fernfahrers und lässt sich seitdem hin und wieder in den Toilettenschüsseln der Nachbarn blicken, wie die Lokalzeitung "La Provence" berichtete.
"Ich habe etwas riesiges Grünes in der Toilette gesehen", sagte die junge Sabrina dem Blatt. "Ich habe geschrien und nach meinem Mann gerufen."
Dieser habe den Besitzer der Schlange geholt, welcher versucht habe, das Tier mit einem Handtuch festzuhalten und herauszuziehen - aber der Python entkam.
"Sie war hier", sagte eine weitere Mieterin des Hauses der Zeitung. Sie habe aber solche Angst gehabt, dass sie die Spülung betätigt habe - "keine gute Idee, denn so haben wir sie wieder verloren", gab die Frau zu. Nachbar Jean-Paul witzelte, er warte nur darauf, dass die Python bei ihm auftauche: "Ich brauche nämlich einen neuen Gürtel."
Gegen den Mieter, dem die Schlange gehört, zettelte eine weitere Nachbarin mittlerweile eine Unterschriftenaktion an. "Wenn wir alles hinnehmen, finden wir uns bald mit Krokodilen hier wieder", sagte die Frau, die nicht namentlich genannt werden wollte. "Ich finde, dass die Freiheit dort aufhört, wo die der anderen beginnt." Die Hausverwaltung war der Zeitung zufolge überfordert: Sie wisse nicht, was sie unternehmen solle, "da die Schlange sich nicht zeigt".
Quelle: AFP
Trinitatis schrieb:
am 18. Juni 2010 um 18:03:41
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Mein Senf....
Viele der privat gehaltenen Reptilien sind Nachzuchten und können mit dem Leben in "Freiheit" nichts anfangen. Durch diese
Nachzuchten kann u.a. die Entnahme von Wildfängen eingedämmt werden. Wie die Einen Hund oder Katze halten, besitzen andere halt Reptilien. So lange Tiere artgerecht gehalten werden, ist nichts dagegen einzuwenden. Und Petra...nicht nur Idioten halten Reptilien, sondern die meisten haben sogar eine Arbeit, womit sie ihr Hobby finanzieren können. Und ja, ich bin wichtig......
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Theodor schrieb:
am 18. Juni 2010 um 17:38:24
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kein Haustier
Ein Python ist ""kein Haustier"" und sollte allenfalls im Zoo geduldet werden.
Bei einem Besuch in London begegnete ich
neulich einem Schlangenfreund,
der ein solches Tier auf einer Fußgängerbrücke über die Themse präsen-tierte. Meine Tochter lief schreiend rückwärts davon. Wer eine Schlangen-phobie hat, kann "zu Tode erschrecken". Eine Rücksichtslosigkeit des Reptilienfreundes finde ich.
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Wolf schrieb:
am 18. Juni 2010 um 16:52:22
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Schlangen (haustiere ?)
Bei mir würde dieser Schlangenbesitzer arm werden. Ich würden den mit Klagen überziehen. Die Mitbewohner müssen
sich nur beisen lassen oder sind zu tode erschreckt. Dieser Wichtigtuer müsste in den Knast.
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