08.12.2011, 12:05 Uhr
Russlands Regierungschef und Präsidentschaftskandidat Wladimir Putin attackiert die USA (Quelle: Reuters)
Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat die USA für die Proteste gegen die umstrittenen Parlamentswahlen mitverantwortlich gemacht. US-Außenministerin Hillary Clinton habe "das Startsignal" für die Proteste gegeben, sagte Putin. Die Demonstranten in Russland hätten die "Unterstützung" des US-Außenministeriums.
Clinton habe die Parlamentswahl als manipuliert bezeichnet und damit seinen Gegnern "ein Zeichen" gegeben, erklärte Putin laut den Berichten russischer Nachrichtenagenturen. "Sie haben das Signal gehört und dann mit der Unterstützung des US-Außenministeriums mit ihrer Arbeit begonnen."
Moskau: Proteste gegen die Duma-Wahl halten an. zum Video
Wer mit ausländischen Regierungen zusammenarbeite, um die russische Politik zu beeinflussen, werde zur Rechenschaft gezogen, drohte Putin. Die Sicherheitskräfte würden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln einschreiten, sollten Demonstranten gegen das Gesetz verstoßen. Zugleich rief Putin zu einem Dialog zwischen Demonstranten und den Behörden auf. Wer sich an das Gesetz halte, solle seine Meinung frei äußern dürfen. "Niemand will das Chaos", sagte Putin.
Putin äußerte sich damit erstmals zu den Demonstrationen gegen Unregelmäßigkeiten bei der Parlamentswahl am Sonntag. Nachdem die Behörden bekannt gegeben hatten, die Regierungspartei Einiges Russland habe bei der Wahl erneut die absolute Mehrheit der Parlamentssitze errungen, hatten sich am Montag Demonstrationszüge formiert. Auch in den folgenden Tagen gab es Proteste.
Die Sicherheitskräfte gingen mit aller Härte gegen die Demonstranten vor, hunderte Menschen wurden festgenommen. Putin, früherer Präsident und Kandidat auf eine neue Präsidentschaft, hatte in der Vergangenheit dem Westen immer wieder vorgeworfen, die Opposition und Menschenrechtler in Russland zu finanzieren und gegen die Staatsmacht aufzuhetzen.
Quelle: dapd , dpa , AFP
Demokrat schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 20:23:47
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Demokratur in Deutschland
Wieviel Demokratie bietet die deutsche parlamentarische Demokratie der wenig begüterten Mehrheit der Bürger?
Der
Deutsche durfte nicht entscheiden über seine EU- Mitgliedschaft, über die EURO-Einführung, über die Verhunzung der lieben deutschen Muttersprache, über die Zwangsverschuldung kommender Generationen zwecks "Euro-Rettung", ja nicht einmal über die seit über 20 Jahren fällige gesamtdeutsche Verfassung!!
Bitte nicht so laut Demokratie bei anderen einfordern!!
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henutil schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 20:13:58
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Putin
Wenn man Altkanzler Schröder glauben kann, ist Putin der Demokrat schlechthin. Also sind die Amerikaner schuld an allem Schlechten in Rußland.
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Volksvertreter schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 20:08:56
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Wirkliche Demokratie - überall Fehlanzeige !!!
Weder Putin noch die Amis und auch nicht alle deutschen Politiker sind lupenreine Demokraten,
wenn man sieht, wie mit friedlichen Demonstranten und dem Volk generell umgegangen wird. Ein großer Unterschied besteht aber darin, daß ein Teil der russischen Demonstranten fremdgesteuert und auslandsfinanziert ist.
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