19.10.2010, 20:21 Uhr
Kanada schwört auf ein Punktesystem für Zuwanderer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Einwanderungsländer wie Kanada, Australien und Neuseeland regeln ihre Zuwanderung seit Jahren mit einem Punktesystem. Bei diesem Verfahren werden unter anderem Schulbildung, berufliche Qualifikation, Sprachkenntnisse und Alter nach einem genau festgelegten Katalog mit Punkten bewertet.
Kanada verteilt bereits seit 1967 Punkte an Einreisewillige. Nur wer es bei einer möglichen Höchstzahl von 100 auf mindestens 67 Punkte bringt, kann ein Einwanderungsvisum beantragen. Am stärksten fällt dabei die Bildung ins Gewicht. Ein Doktortitel ist die Höchstpunktzahl 25 wert, für einen einfachen Schulabschluss werden fünf Zähler angerechnet.
Berufserfahrung wird mit maximal 21 Punkten angerechnet - für vier Jahre in Vollzeitbeschäftigung. Zehn Zusatzpunkte gibt es, wenn die feste Stellenzusage eines kanadischen Arbeitgebers vorliegt. Gute Kenntnisse in Englisch und Französisch werden mit bis zu 24 Punkten gewertet. Besonders begehrt - mit der Höchstzahl von zehn Punkten - sind Arbeitskräfte zwischen 21 bis 49 Jahren.
Ähnlich gestaffelt ist das 120-Punkte-System in Australien. Hier gibt es 60 Punkte für die Qualifikation in den meisten Ausbildungsberufen. Zehn Punkte kommen dazu, wenn man mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Besteht für den Job ein besonderer Bedarf, gibt es 20 Zusatzpunkte. Englischkenntnisse bringen bis zu 25 Zähler. Die höchste Alterspunktzahl (30) erhält, wer 18 bis 29 Jahre alt ist.
Nach Neuseeland darf einwandern, wer gut englisch spricht, keine Vorstrafen und keine größeren gesundheitlichen Probleme hat - und mindestens 100 Punkte zusammenbekommt. Dabei fällt eine anerkannte Berufsausbildung mit 50 Zählern ins Gewicht, für ein Jobangebot in Neuseeland gibt es weitere 50. Gestaffelte Zusatzpunkte werden für Berufserfahrung gegeben, bis zu 30 für zehn Jahre im Job. In der Alterskategorie vergibt Neuseeland mit 30 Zählern die höchste Punktzahl an die 20- bis 29-Jährigen.
Quelle: dpa
seemine schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 18:43:46
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@willi
@willi Dann müßten Leute in der größten Sozialbehörde der Welt entlassen werden.
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Wolfgang schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 17:51:05
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Punktesystem
Das Punktesystem sollte in Deutschland ein unbedingt eingeführt werden. Man hätte dies schon vor 30 Jahren einführen sollen.
Ich selbst habe dieses Punktesystem erfahren. Wer die Sprache des Landes nicht spricht, keinen abgeschlossenen Beruf hat bzw. Studium und kerngesund ist, sollte bleiben wo er ist! Deutschland braucht Experten und keine Flüchtlinge in das soziale Netz unseres Landes. Kanada, USA, Australien, Neuseeland und Südafrika machen es richtig!!
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Jogi schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 16:09:09
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Punktesystem
Zu vergessen ist nicht, das wenn man die Punktzahl nicht erreicht man schneller draussen ist als man rein gekommen ist. Man kann
sich dort überall nicht ins soziale Netz hängen. Aber dies alles wollen unsere Politiker nicht hören. Damit leisten die Politiker aller Parteien den Grund und Boden für radikale Parteien die wir nicht wollen.
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