07.07.2009, 09:49 Uhr
Neben den Provinzen Chinas, in denen viele buddhistische Tibeter leben, hat sich die nordwestliche Provinz Xinjiang, Heimat der muslimischen Uiguren zur zweiten großen Unruheprovinz entwickelt. Die Geschichte der Unterdrückung der beiden Völker durch die Chinesen zeigt erschreckende Parallelen:
Heute hat Tibet 2,6 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern (12,8 Prozent der Fläche Chinas). In Lhasa ("Ort der Götter") wohnen 110.000 Menschen. Bis 1959 war die Stadt Sitz des Dalai Lama. Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter floh damals nach Indien, wo er auch heute noch lebt.
Sie hindern die Menschen an der Ausübung ihres muslimischen Glaubens und ihrer Traditionen. Folter und Hinrichtungen uigurischer Aufwiegler sind an der Tagesordnung. Ebenso Arbeitslager und sogenannte Erziehungskurse.
Quelle: AFP
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