07.12.2011, 07:30 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Augsburg (dpa) - In einem Prozess zum Verkauf des angeblich teuersten Teppichs der Welt ist eine gütliche Einigung gescheitert. Weder die Klägerin noch der beklagte Auktionator wollten sich vor dem Landgericht Augsburg einem Kompromissvorschlag des Gerichts anschließen.
Die Richter hatten zum Prozessauftakt vorgeschlagen, dass die ältere Dame aus dem Raum Starnberg insgesamt 100 000 Euro für den Vasenteppich aus der persischen Provinz Kerman erhalten sollte.
Sie fordert von dem Augsburger Auktionator Schadenersatz. Denn der Teppich war nach dem ersten Verkauf später noch viel teurer weiterversteigert worden.
Die Klägerin hatte den geerbten Teppich aus dem 17. Jahrhundert dem bayerischen Auktionator zur Versteigerung überlassen - dieser schätzte ihn auf 900 Euro. Bei der Auktion in Augsburg brachte er dann 19 700 Euro ein. Über Umwege gelangte er anschließend zum renommierten Auktionshaus Christie's in London und wurde im Frühjahr 2010 für die Rekordsumme von umgerechnet 7,2 Millionen Euro versteigert.
Die ehemalige Besitzerin sah sich deshalb um eine hohe Summe gebracht und klagte gegen den Auktionator in Deutschland.
Quelle: dpa
Liss schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 13:59:37
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die alte Dame
hätte mindestens 2 Auktionshäuser nach dem Wert fragen sollen....dann kommt es wohl auch immer darauf an, wo etwas verkauft
wird. Sie hätte die 100.000 nehmen sollen.
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