16.01.2012, 15:06 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Bukarest (dpa) - In Rumänien dauern die Proteste gegen Staatspräsident Traian Basescu und die Sparpolitik der bürgerlichen Regierung an.
Nach den Krawallen vom Sonntagabend in Bukarest versammelten sich am Montag erneut hunderte Menschen am Universitätsplatz der rumänischen Hauptstadt. Beobachtern zufolge handelte es sich vor allem um Rentner und Studenten.
Ministerpräsident Emil Boc verurteilte die Gewaltausbrüche vom Sonntagabend. Er äußerte zugleich Verständnis für die Empörung der Demonstranten. "Für Dialog gibt es weiten Raum, aber keinen Raum für Gewalt", sagte Boc. Die Sparpolitik der vergangenen zwei Jahre habe die Konjunkturdaten Rumäniens verbessert, jedoch sei dies "nicht von Heute auf Morgen" für die Menschen zu spüren.
Quelle: dpa
donner schrieb:
am 16. Januar 2012 um 15:16:44
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Proteste in Rumänien u.a.
genau wie in Griechenland. Wenn eine Regierung den Sparhammer rausholt werden reflexartig die Steuern erhöht und
die Löhne/Gehälter/Renten der Menschen gekürzt. Aber die Damen und Herren der Regierung vergessen sich selbst absichtlich. Immer schön die Anderen zur Kasse bitten. Und dann die große Empörung wenn die Menschen auf die Straße gehen. Diese Menschen wollen auch nur in normalen Verhältnissen Leben.
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