08.09.2011, 13:54 Uhr
Zwei Männer stehen im Verdacht, sich chemische Substanzen zur Herstellung eines Sprengsatzes beschafft zu haben.
Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Terroranschläge in den USA hat die Polizei in Berlin möglicherweise einen Anschlag verhindert. Beamte nahmen zwei Tatverdächtige fest. Es handelt sich um einen 24-jährigen Deutschen libanesischer Herkunft und einen 28-Jährigen aus dem Gazastreifen. Beide Männer hätten sich chemische Substanzen beschafft, mit denen es möglich wäre, einen Sprengsatz herzustellen, sagte ein Polizeisprecher.
Der 24-jährige Hauptverdächtige wurde nach Angaben der "Berliner Morgenpost Online" von einem Sondereinsatzkommando (SEK) überwältigt. Kurz darauf sei auch der zweite Mann festgenommen worden, heißt es in dem Bericht. Der jüngere der Verdächtigen soll laut "Bild.de" an der Humboldt-Universität Medizin studieren.
Beide sollen sich regelmäßig in der "Ar-Rahman-Moschee", einem islamischen Kulturzentrum im Stadtteil Wedding, aufgehalten haben. Die Gebäude hat die Polizei mit einem Großaufgebot durchsucht. Gegen den Verein selbst werde aber nicht ermittelt.
Bei dem Kulturzentrum handelt es sich um einen größeren Gebäudekomplex mit mehreren Nebenräumen. Die Zufahrt wurde abgesperrt. Es befindet sich in einer Sackgasse in einem Gewerbegebiet.
Die Verdächtigen sollen sich bereits vor Monaten Zutaten für den Bau einer Bombe besorgt haben, darunter zahlreiche Kühlelemente und eine in der Landwirtschaft benutzte Säure, schreibt die "Morgenpost Online".
Parallel zu der Durchsuchung des Objekts in der Tromsöer Straße wurden laut Polizei auch die Wohnungen der Männer in Neukölln und Kreuzberg auf den Kopf gestellt. Insgesamt waren rund 230 Beamte im Einsatz. Der Generalbundesanwalt hat das Verfahren bisher nicht an sich gezogen. Geleitet werden die Ermittlungen von der Berliner Staatsanwaltschaft.
Nach Informationen von "Morgenpost Online" läuft das Ermittlungsverfahren seit mehr als zwei Monaten. Ins Rollen gekommen seien die Ermittlungen durch Hinweise der Firmen, bei denen die Substanzen bestellt worden waren. Den Betreibern in Berlin und Baden-Württemberg waren die angeforderten Mengen den Angaben zufolge verdächtig vorgekommen.
Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen. Beiden Verdächtigen wird laut Staatsanwaltschaft die Vorbereitung einer "schweren staatsgefährdenden Gewalttat" vorgeworfen.
Nach Angaben des "Tagesspiegels" gründete die Polizei eine Einsatzgruppe mit dem Titel "Regenschauer" und ließ den Hauptverdächtigen und seinen mutmaßlichen Komplizen rund um die Uhr überwachen.
Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit den Anschlägen in New York und Washington am 11. September oder dem Papstbesuch, der am 22. September in Berlin erwartet wird, aus.
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt sagte, "dass Deutschland nicht gefeit ist vor Anschlägen". Der Erfolg der Berliner Polizei belege zwar, dass die Sicherheitsbehörden bei der Terrorabwehr gut aufgestellt seien. "Es zeigt aber auch, dass gewaltbereite Islamisten kein Hirngespinst sind, sondern dass auch in Deutschland Terroranschläge jederzeit möglich sind", sagte Wendt dem "Handelsblatt". Die Polizei werde den "Überwachungsdruck gegenüber der islamistischen Szene aufrechterhalten".
Quelle: dapd , dpa
N. ter Beil schrieb:
am 8. September 2011 um 11:59:39
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Mann mit Migrationshintergrund
Sagen wir es so, der Mann ist Libanese mit deutschem Paß. Den Herren stören deutschen Befindlichkeiten
überhaupt nicht, sonst würde er, stimmt die Meldung, keine Bombe bauen wollen, um deutsche Staatsbürger in die Luft zu jagen. Ich danke jedenfalls den Gutmenschen für die Bereicherungen dieser Art. Man weiß dadurch, was man von Beiden zu halten hat.
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Paul schrieb:
am 8. September 2011 um 11:51:56
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Anschläge in Berlin
Hier muss die Polizei noch mehr Unterstützung bekommen, die Gesetzte müssen verschärft werden, dass dies in D nicht
mehr vorkommt. Wer das Gastrecht mißbraucht hört auf ewig entfernt. An den Flughäfen müssen noch mehr schärfere Kontrollen durchgeführt werden, es darf solchen Leuten nicht leicht gemacht werden ein Visum zu erhalten.
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nimmersatt schrieb:
am 8. September 2011 um 11:50:28
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terror
erstmals danke an die Polizei!
ich möchte mal dazu sagen es gibt viele Ausländer unter uns:und da bin ich glücklich drüber.es sind
nicht alle so ,aber dennoch bin ich der Meinung das die gesetzte schärfer sein sollten,wer hier lebt und leben möchte ,und sich dann gegen die gesetzte verhält müsste aus gewiesen werden.und deutsche die Ausländer feindlich sind haben nichts dazu gelernt. was damals geschehen ist
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