14.12.2009, 08:12 Uhr
Die australische Polizei hat bei einem zweitägigen landesweiten Einsatz gegen Kriminalität unter Alkohol-Einfluss rund 2000 Menschen festgenommen. Ein Polizeisprecher sagte, er und seine Kollegen seien angewidert vom Ausmaß der Vergehen und Verbrechen Betrunkener. Jetzt hoffe die Polizei, dass eine nationale Debatte über das Komasaufen beginne. "Dieser Einsatz war ein Weckruf für alle Australier - es hat keinen Sinn, sich nach dem Ausnüchtern zu entschuldigen, der Schaden ist ja angerichtet", sagte Einsatzleiter Frank Mennilli.
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Allein im bevölkerungsreichsten Bundesstaat New South Wales gab es bei der "Operation Unite" mehr als 600 Festnahmen in Zusammenhang mit Überfällen, Raub und Alkohol am Steuer. Unter anderem hatte ein nackter Betrunkener versucht, seine Partnerin zu erdrosseln. Mennilli sagte, ihm mache die große Zahl Minderjähriger Sorgen, die sich in der Öffentlichkeit zu nur einem einzigen Zweck zusammenrotteten - "sich ins Koma zu saufen".
Quelle: AFP
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