19.07.2011, 14:18 Uhr
Razzia bei mutmaßlichen islamistischen Terrorhelfern (Foto: dpa)
Die Polizei hat acht Wohnungen und ein Büro von sechs mutmaßlichen Islamisten im Landkreis Ludwigsburg sowie in Stuttgart durchsucht. Den Männern würde vorgeworfen, Geld für terroristische Zwecke gesammelt und an Personen im Ausland weitergeleitet zu haben. Dadurch stehen sie im Verdacht eine "schwere staatsgefährdende Gewalttat" im Ausland mit vorbereitet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Die Männer, die zwischen 42 und 51 Jahre alt sind, sollen außerdem eine kriminelle Vereinigung gebildet haben. Bei den mutmaßlichen Islamisten handelt sich den Angaben zufolge um vier Deutsche türkischer Herkunft und zwei türkische Staatsbürger. Die Ermittler stellten bei der Razzia umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Computer, Datenträger, Propagandamaterial und eine größere Menge Bargeld.
Nach Informationen des SWR-Hörfunks soll einer der Beschuldigten ein 51-jähriger Mann aus Stuttgart sein, der seit den 1990er Jahren unter Beobachtung der Ermittlungsbehörden stand. Er soll früher der inzwischen verbotenen Vereinigung "Kalifatstaat" zugerechnet worden sein und in den 1990er Jahren in Tschetschenien als Söldner gekämpft haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigte dies zunächst nicht.
Bereits in den vergangenen Jahren sollen Islamisten aus den Kreisen der verbotenen Vereinigung Terroristen finanziell unterstützt haben. So sind laut "Kölner Stadt-Anzeiger" womöglich bis zu 60.000 Euro an die "Islamische Bewegung Usbekistan" geflossen, deren Mitglieder in Afghanistan gegen NATO-Truppen kämpfen. Außerdem soll es nach einem Bericht der Zeitung ständige Kontakte zu pakistanischen Terroristen gegeben haben.
Bei der Vereinigung "Kalifatstaat" handelt es sich um eine Organisation des türkischen Islamistenführers Metin Kaplan. Sie war 2001 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) verboten worden. Kaplan wurde 2005 wegen der Vorbereitung von Anschlägen in seiner türkischen Heimat zu lebenslanger in Haft verurteilt.
Quelle: t-online.de , dapd
rpm schrieb:
am 19. Juli 2011 um 18:23:29
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Islamisten
Warum werden diese Islamisten 20 Jahre von den deutschen Behörden beobachtet, aber bis heute nicht ausgewiesen ?? Es ist absolut
unverständlich, daß sich unsere Polizei 20 Jahre lang mit solchen Leuten beschäftigen muß, von den Behörden aber einfach keinen Schlußstrich gezogen wird. Diesen Typen gehört die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen und dann raus aus Deutschland.
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Mayer schrieb:
am 19. Juli 2011 um 17:49:06
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Razzia
Es zeigt sich immer wieder, daß zwielichtige Ausländer, meist islam. Herkunft oder Zuordnung, kriminelle oder terroristische
Vorbereitungen treffen oder ausführen. Warum lassen wir solche Leute überhaupt ins Land? Brauchen wir diese oder lebt es sich ohne sie nicht besser und ruhiger? Als Deutscher können wir in die meisten islam.geprägten Länder auch nur als Touristen einreisen, meist mit Visa. Warum also lassen wir alle zu uns???
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Jasper schrieb:
am 19. Juli 2011 um 14:47:29
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Terroristen
Tja,
da haben wir Deutschen wohl was falsch gemacht.
Das hätte viel früher passieren müssen.
Jetzt ist der Zug eh
abgefahren.
Wir werden es nie lernen.
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