04.06.2010, 16:16 Uhr
Die Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der Politik der schwarz-gelben Regierung (Foto: dpa)
Die Unionsparteien und Kanzlerin Angela Merkel befinden sich im öffentlichen Ansehen weiter im Sinkflug. CDU/CSU fielen beim ZDF-Politbarometer mit 34 Prozent auf den schlechtesten Wert seit Oktober 2006. Die CDU-Vorsitzende Merkel rutschte in der Liste der wichtigsten Politiker auf Platz drei ab.
Die Mehrheit der Bürger befürchtet, dass sozial ungerechte Sparmaßnahmen bevorstehen. Am Wochenende kommt das schwarz-gelbe Bundeskabinett zu einer Sparklausur zusammen. 91 Prozent der Bürger lehnen Kürzungen im Bereich Rente ab, 86 Prozent in der Gesundheit und 84 Prozent bei der Familienförderung. Zudem sind 83 Prozent der Bürger gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Allerdings würden 76 Prozent einen höheren Spitzensteuersatz unterstützen und ebenso viele eine Besteuerung auf den Wertpapierhandel befürworten.
CDU/CSU kamen bei der Sonntagsfrage auf nur noch 34 Prozent, das waren zwei Punkte weniger als im Mai. Die SPD machte zwei Prozentpunkte auf 29 Prozent gut, die FDP blieb bei sechs Prozent. Für die Linke ermittelte die Forschungsgruppe Wahlen zehn Prozent (minus eins), die Grünen könnten mit 15 Prozent der Stimmen rechnen (plus eins). Nur noch ein Drittel aller Befragten ist laut Politbarometer der Meinung, dass die Bundesregierung ihre Arbeit eher gut macht. Im Mai waren es noch 45 Prozent. 60 Prozent sind nicht zufrieden.
Selbst die Anhänger der Regierungsparteien CDU/CSU und FDP erwarten der Umfrage zufolge mehrheitlich nicht, dass die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung sozial gerecht ausfallen werden. Insgesamt rechnen 83 Prozent der Deutschen nicht damit. 35 Prozent erwarten sehr große oder große finanzielle Belastungen. Die Liste der zehn wichtigsten Politiker wird weiter von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg angeführt. Der CSU-Politiker erreichte einen Durchschnittswert von 1,8 (Mai: 1,7). Zwei Plätze vorgerückt ist mit 1,2 (Mai: 1,0) Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die Kanzlerin Merkel auf Platz drei verdrängte. Die CDU-Vorsitzende kam nur noch auf einen Wert von 1,1 (Mai: 1,3). Danach folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble mit nur noch 0,9 (Mai: 1,2) und ebenfalls mit 0,9 (Mai: 0,7) SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
Den Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler finden lediglich 25 Prozent der Deutschen richtig. Zwei Drittel (67 Prozent) halten den Schritt des früheren Staatsoberhaupts dagegen für nicht richtig. Dennoch fällt das Urteil der Bundesbürger über Köhler unverändert positiv aus, wie es in der Umfrage weiter heißt: Dass er ein guter Bundespräsident war, meinen 88 Prozent. Nur sieben Prozent der Deutschen bezeichneten ihn als schlechtes Staatsoberhaupt.
Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 31. Mai bis 2. Juni 1271 telefonisch zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.
Quelle: dapd , dpa
Mj. Lange schrieb:
am 4. Juni 2010 um 19:08:57
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Regierung
Ich dachte eigentlich es geht nicht schlimmer als in der DDR, scheinbar doch und mit den GELBEN hat die Fahrt ins "Elend" noch an Tempo aufgenommen.
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Hans-Jürgen schrieb:
am 4. Juni 2010 um 19:01:52
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Schlappe Regierung
Herr Gauck ist m.M. der richtige Kandidat als BP. Frau Merkels Kuschelthour kann mit Wulff fortgesetzt werden. Toll. Oder
kannes möglich sein, das noch nicht alle Stasiakten gesichtet wurden?
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Jankie schrieb:
am 4. Juni 2010 um 18:35:52
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Sparen und Bundespresidenten
Jeder Bundespressident der noch Lebt bekommt 200 000 € Jahresgehalt + Fahrer + Auto + Büro und dass alles von
Steuerzahler, weg mit diesen Leuten wozu werden sie gebraucht! Aber mit Kopfpauschale und HARZ IV da glänzt die Regierung. Die Rentenversicherung an die Wandfahren dass können diese Heinis unfähiges Gesindel ist da droben und nur 30 % enttäuscht. Na das müssten ja 100% sein, Glaubt denn einer dass die ein Konzept haben, ja haben sie sparen beim kleinen Mann!
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