18.02.2011, 12:32 Uhr
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat am Freitag folgende Erklärung zu den Plagiatsvorwürfen abgegeben:
"Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung und sie gab es auch nicht. Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevoller Kleinstarbeit entstanden und sie enthält fraglos Fehler. Und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.
Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht. Sollte sich jemand hierdurch oder durch inkorrektes Setzen und Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1300 Fußnoten und 475 Seiten verletzt fühlen, so tut mir das aufrichtig leid. Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Universität Bayreuth.
Ich werde selbstverständlich aktiv mithelfen festzustellen, inwiefern darin ein wissenschaftliches, ich betonte ein wissenschaftliches Fehlverhalten liegen könnte. Und ich werde gerne bis zum Ergebnis dieser Prüfung vorübergehend, ich betone vorübergehend, auf das Führen des Titels verzichten, allerdings nur bis dahin, anschließend würde ich ihn wieder führen.
Ich werde mir keine anderen Maßstäbe anlegen, als ich bei anderen angesetzt hätte. Jede weitere Kommunikation über das Thema werde ich von nun an ausschließlich mit der Universität Bayreuth führen. Die Menschen in diesem Land erwarten, dass ich mich um das fordernde Amt des Verteidigungsministers mit voller Kraft kümmere und das kann ich auch. Wir stehen vor einer historischen Bundeswehrreform. Und ich trage die Verantwortung für die Soldaten im Einsatz, wie ein Ereignis an dem heutigen Tag einmal mehr auf bittere Weise zeigt."
Quelle: dpa
Selber ein Bild machen schrieb:
am 18. Februar 2011 um 14:34:42
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Abschreiben
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_15
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steinbock schrieb:
am 18. Februar 2011 um 14:26:34
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ammersee
Im Falle von Kapitän Schatz ging es um dessen Position auf der Gorch Fock und die ungeklärten Vorfälle dort. Bei Guttenberg geht
es NICHT um eventuelle Verfehlungen im Amt - selbst wenn die Universität Bayreuth ihm den Doktortitel aberkennen würde, hätte das zunächst mit seiner Arbeit als Minister nichts zu tum. Ein Doktortitel ist schließlich keine Voraussetzung dafür, ein Staatsamt zu bekleiden.
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selbst Akademikerin schrieb:
am 18. Februar 2011 um 14:24:52
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Kommentar von Dr.
Super Dr.! Und ab sofort sind alle Menschen ohne Doktor-Titel nicht mehr berechtig, eine Meinung zu bilden, zu haben und
diese dann auch noch zu äußern. Solche Menschen sind dafür verantwortlich, dass es keine Nähe mehr zwischen Volk und Politik gibt. Wenn Herr zu Guttenberg seine angeblichen Fehler beim Verfassen der Doktor-Arbeit dem beruflichen und familiären Stress als Normalo zuschiebt, möchte ich nicht wissen, welche Fehler er im Stressfall als Verteidigungsminister macht.
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