06.04.2010, 11:18 Uhr | dpa
Piraten-Plage am Horn von Afrika: Niederländische Marinesoldaten seilen sich auf das deutsche Schiff "MS Taipan" ab (Foto: AP)
Niederländische Marinesoldaten haben am Montag das deutsche Containerschiff "MS Taipan" aus der Gewalt somalischerPiraten befreit und zehn der Seeräuber festgenommen. Bei Schusswechseln mit den Seeräubern wurde ein holländischer Marinesoldat verletzt, teilte das Verteidigungsministerium in Den Haag mit. Die 15-köpfige Mannschaft der "Taipan", unter ihnen zwei Deutsche, blieb unverletzt.
Der Überfall ereignete sich rund 500 Seemeilen östlich der somalischen Küste auf dem Weg von der kenianischen Hafenstadt Mombasa nach Dschibuti, teilte ein Sprecher der EU-Marinemission Atalanta mit.
Die Besatzung des deutschen Schiffes hatte nach dem Piratenangriff ein Alarmsignal an die im Golf von Aden patrouillierenden Kriegsschiffe gesendet, auf den das niederländische Marineschiff "Tromp" reagierte, weil es sich in der Nähe des Überfallortes befand. Nach einem gescheiterten Versuch der Einsatzleitung, mit den Piraten zu verhandeln, startete sie die gewaltsame Befreiung der "Taipan", teilte Atalanta weiter mit. Ein Team der niederländischen Fregatte seilte sich auf das Containerschiff ab.
Nur wenige Stunden nach dem Einsatz der "Tromp" stieß das französische Marineschiff "Nivose" etwa 270 Seemeilen östlich von Mogadischu auf eine andere Piratengruppe und nahm sieben mutmaßliche Seeräuber fest.
Unterdessen hat ein südkoreanischer Zerstörer zu einem von Piraten entführten Supertanker aufgeschlossen. Das Schiff der Marine kreuze in der Nähe des mit Rohöl im Wert von umgerechnet 120 Millionen Euro beladenen Tankers, erklärte das Außenministerium in Seoul. Die Marine hatte am Sonntag einen Notruf der "Samho Dream" empfangen. Darin hieß es, drei Piraten seien an Bord gegangen. Dann brach der Kontakt ab. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Tanker mit 24 Besatzungsmitgliedern rund 1500 Kilometer südöstlich des Golfs von Aden. Der Supertanker befand sich auf dem Weg vom Irak in die USA. Zuletzt fuhr er nach Angaben des Ministeriums in Richtung somalischer Küste.
Quelle: dpa
Hermann schrieb:
am 13. April 2010 um 09:36:31
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Piraten
Ich verstehe nicht, warum die Deutschen diese somalischen Verbrecher nicht bekämpfen dürfen. Glaubt unsere Regierung etwa, dass
China, Indien oder die arabischen Länder zögern, ihre Schiffe mit aller Gewalt zu verteidigen? Die deutschen Reeder, die ihre Frachter unter ausländischer Flagge fahren lassen, um Steuern zu sparen, sollten das eingesparte Geld in Sicherheitstrupps investieren, statt nachher Lösegeld und Kosten einer Befreiungsaktion dem deutschen Steuerzahler aufzubürden.
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chrisse schrieb:
am 8. April 2010 um 21:18:05
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nl
bedankt!
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Klaus Stördäbäcker schrieb:
am 6. April 2010 um 17:53:37
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Danke Oranges
Danke ihr vorbildlichen Niederländer...ja so wird es gemacht..kurzen Prozeß mit Banditen. Deutsche Soldaten können u.
dürfen das NICHT. Auf einen deutschen Soldaten kommen 20 Anwälte, div. Abgeortnete usw. Deutsche müssen erst die Welt befragen, Therapieplätze für die Täter besorgen bevor sie etwas einleiten können. Weg mit der Bundeswehr...Mrd. verpulvern ohne Wirkung. Bundeswehr ist nur eine Spielgruppe für unsere Rüstungsindustrie bzw Blutspendekomando ..neuerdings !
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