14.03.2011, 11:59 Uhr
Bei ihrer bislang erfolgreichsten Operation gegen Piraten hat die indische Marine in der Arabischen See nach eigenen Angaben 61 Seeräuber gefangen genommen. 13 Besatzungsmitglieder eines gekaperten Schiffes seien befreit worden, teilte die Marine mit.
Das Kriegsschiff "INS Kaleni" habe am Samstagabend rund 600 Seemeilen westlich der indischen Küste ein sogenanntes Mutterschiff der Piraten aufgebracht. Bei einem anschließenden Feuergefecht sei ein Brand auf der Ende vergangenen Jahres gekaperten "Vega 5" ausgebrochen, die unter der Flagge Mosambiks gefahren sei.
Besatzung und Piraten seien über Bord gesprungen und von der "INS Kaleni" aufgenommen worden, sagte ein Marinesprecher. Über Opfer sei nichts bekannt. Die Nationalität der Seeleute und der Piraten müsse noch festgestellt werden, teilte die Marine weiter mit. Die Seeräuber stammten vermutlich aus Somalia oder dem Jemen.
Piraten und Besatzungsmitglieder würden zunächst in die westindische Hafenstadt Mumbai gebracht. Dorthin werde auch die beschädigte "Vega 5" geschleppt. Die Piraten seien mit rund 90 Pistolen und Gewehren sowie mit schwereren Waffen, wie Panzerfäusten, ausgerüstet gewesen.
Indien hatte die Einsatzregeln der Marine gegen Piraten erst in den vergangenen Tagen verschärft, um effektiver gegen die Seeräuber vorgehen zu können. Die Operation am Wochenende sei bislang der "wichtigste Erfolg" im Kampf gegen die Piraten gewesen, hieß es in der Mitteilung. "Das abgefangene Schiff war ein Risiko für die internationale Schifffahrt in den vergangenen vier Monaten und hat mehrere Angriffe ausgeführt." Die indische Marine hatte im Januar und Februar in der Arabischen See bereits zwei Mutterschiffe der Piraten aufgebracht und insgesamt 43 Piraten gefangen genommen.
Unterdessen haben somalische Piraten alle 26 Besatzungsmitglieder eines Schiffes aus Bangladesch in der Arabischen See frei gelassen. Das von den Piraten aufgegebene Schiff mit den Seeleuten sei auf dem Weg zur Hafenstadt Salalah im Oman, sagte der Geschäftsführer der Reederei SR Shipping Limited, Mohammad Shahjahan. Die "Jahan Moni" war am 5. Dezember nahe der indischen Inselgruppe der Lakkadiven gekapert worden.
Die Piraten hatten neun Millionen Dollar (6,5 Millionen Euro) Lösegeld gefordert. Aus der Reederei hieß es, man habe sich nach langen Verhandlungen auf 4,2 Millionen Dollar geeinigt. Offiziell aber dementierte die Reederei am Montag, dass Lösegeld gezahlt worden sei. Sie teilte mit, die Freilassung der Geiseln sei durch diplomatische Anstrengungen der Regierung in Dhaka erreicht worden.
Quelle: dpa
Germane schrieb:
am 14. März 2011 um 14:04:54
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Der Hydra den Kopf abschlagen
Wichtig wäre auch, zu ermitteln, welche Scheichs hinter den Piraten stecken! Und die dann an Land
auszuräuchern. Es sind m. E. keine Combattanten nach dem landkriegsrecht und daher verdienen die und die Piraten selbst auch keinerlei Gnade!
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Carri schrieb:
am 14. März 2011 um 13:39:43
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Piraten
Da die Bundesmarine mit Samthandschuhen und Wattebäuschchen vorgehen muss, von niederländischen (echten) Marinesoldaten
eingefangene Piraten in Deutschland einen Wohlfühlprozess gemacht bekommen
und in unseren JVAs gehätschelt werden, muss es doch Spaß machen ein Pirat zu sein.
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wolle schrieb:
am 14. März 2011 um 13:07:00
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Piraterie
Die Inder haben gezeigt wie vorgegangen werden muß, im Gegensatz
zu unseren militärischen Vergnügunsdampfern.
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