07.02.2011, 09:02 Uhr
Seit rund zwei Wochen ist der deutsche Frachter "Beluga Nomination" in der Gewalt von Piraten (Foto: dapd)
An Bord des von Piraten gekaperten deutschen Frachters "Beluga Nomination" sind bei dem missglückten Befreiungsversuch in der vergangenen Woche drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Zwei Seeleute wurden von den Piraten exekutiert, berichtete der Bremer "Weser-Kurier".
Die Reederei bestätigte, dass außerdem der Leitende Ingenieur ertrunken sei, nachdem er auf der Flucht vor den Piraten über Bord gesprungen war.
"Wir sind erschüttert, betroffen und entsetzt über die Vorfälle. Die Brutalität und Grausamkeit der Entführer ist schier unfassbar und wir trauern gemeinsam mit den Angehörigen und der Familien der drei Opfer", teilte die Reederei mit. Sie hält regelmäßigen telefonischen Kontakt mit der Besatzung.
Die "Beluga Nomination" mit ihren zwölf Besatzungsmitgliedern aus der Ukraine, Russland, Polen und den Philippinen war vor rund zwei Wochen von somalischen Piraten attackiert worden. Die Besatzung rettete sich zunächst in einen mit starken Stahltüren gesicherten Schutzraum, den die Piraten aber nach zweieinhalb Tagen öffnen konnten.
Nach Medienberichten erreichten später ein dänisches Kriegsschiff und ein Patrouillenboot der Seychellen den Frachter, bei einem Feuergefecht sollen ein oder zwei Seeräuber getötet worden sein. Zwei Matrosen gelang die Flucht mit einem Rettungsboot. Sie sollen im Zuge des Gefechts getötet worden sein.
Wie der "Weser Kurier" berichtet, gibt es noch keine konkrete Lösegeldforderung der somalischen Piraten. Beluga Shipping will künftig privates Sicherheitspersonal einsetzen, um seine Schiffe besser vor Piraten zu schützen. Einige Frachter wurden inzwischen auch kurzfristig umgeleitet, um Angriffen zwischen dem Horn von Afrika und den Seychellen zu entgehen.
Quelle: AFP , dpa
OPA Justin schrieb:
am 5. Februar 2011 um 10:11:25
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Wolfgang
das sehe ich genau so ,dort wo die Reeder Ihre Schiffe angemeldet haben sollen die auch Hilfe anfordern, woanders die Steuern zahlen
und wir sollen dann wieder Hilfe leisten (und wer bezahlt das denn ??? ) siehste, keine Steuern zahlen ,keine Deutschen Arbeitnehmer -Keine Hilfe !!!
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ich schrieb:
am 5. Februar 2011 um 10:09:11
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Dank an die Gutmenschen!
Ja, einen großen Dank an die Gutmenschen und Allesumarmer, die seit langem verhindern, das deutsche Schiffe
entsprechend geschützt werden! Es wird noch viele Tote und Verluste geben. Wie üblich: der Letzte macht das Licht aus.
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rolf jürgen schrieb:
am 5. Februar 2011 um 10:06:14
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piraten
wer wird da wohl geschmiert das die marine nicht eingreift ???????? früher sammelte man die schiffe zu konvois zusammen dann vorne
und hinten am konvoi ein kriegsschiff mal sehen ob die piraten dann noch kommen,warum werden die mutterschiffe der piraten nicht versenkt,wofür haben wir eigentlich die tollen u - boote zum fische fangen???
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