19.10.2011, 10:44 Uhr
Die Piratenpartei steigt weiter in der Wählergunst: Laut dem aktuellen wöchentlichen Forsa-Wahltrend des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL steigt die neue Protestpartei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf nun zehn Prozent und kommt damit erstmals auf einen zweistelligen Wert.
SPD und Grüne büßten dagegen an Vertrauen ein. Die Sozialdemokraten fallen um einen Punkt auf 26 Prozent, die Grünen verlieren ebenfalls einen Punkt auf 16 Prozent. Für sie ist es der schlechteste Wert seit der Atomkatastrophe von Fukushima Mitte März.
Die FDP rutscht um einen Punkt auf drei Prozent. Die Linke stagniert bei acht Prozent. Die Regierungsparteien verharren damit im Stimmungstief. Die Union erreicht zum sechsten Mal in Folge nur 31 Prozent.
SPD und Grüne, die noch vor vier Wochen im Wahltrend eine Mehrheit von 48 Prozent hatten, haben jetzt zusammen nur noch 42 Prozent. Sie liegen zwar noch acht Punkte vor dem schwarz-gelben Regierungslager, könnten aber keine eigene Regierung mehr bilden.
Laut Forsa-Chef Manfred Güllner erhält die Piratenpartei Zulauf von Wählern, die an den etablierten Parteien verzweifeln. "Bislang wanderten einige zu den Grünen, jetzt haben sie die Piraten als neue Hülse entdeckt", sagte er. Diese Wähler stammten aus dem Mitte-Links-Spektrum. Das erkläre auch den Zulauf aus den bürgerlichen Lagern wie Union und FDP.
Quelle: dapd
mannix zum 2ten schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 10:59:50
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@ wolle
Hallo Wolle , ich würde Ihnen ja gerne recht geben . Die Piraten sind da und gehen wieder . Das hat man aber von den Grünen auch
gedacht und leider haben wir sie trotzdem immer noch an der Backe . Es ist was wahres dran wenn man sagt Unkraut vergeht nicht .
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Freherr zu Nuttenberg schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 10:59:19
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Totenkopf statt Sonnenblume
Nachdem die einstigen grünen Frischwindbeutel inzwischen zu 0815-Parolenquatschautomaten in Designerklamotten
mutiert sind, die in Zeiten der Mitregierungsverantwortung jede Menge Wirtschaftsdiktatur des Bossekanzlers mitgetragen haben, war eine neue Politkraft längst überfällig. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Piraten noch keinerlei Parteiprogramm vorzuweisen haben - sie sammeln bis dato all jene Unzufriedenen, die sich von allen anderen Volksvertrötern verarscht und betrogen fühlen.
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belenus schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 10:54:55
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Piraten
Wenn alle meckern,wieso nicht mal selber eine Partei gründen und dann den Hammer schwingen.
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