06.10.2011, 12:25 Uhr
US-Astrophysiker erhalten Nobelpreis Forscher entdeckten, dass sich die Ausdehnung des Universums beschleunigt.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an Saul Perlmutter (USA), Brian P. Schmidt (USA und Australien) und Adam G. Riess (USA) für die Entdeckung der beschleunigten Ausbreitung des Universums durch Beobachtung entfernter Supernovae.
Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert.
Die drei Forscher stellten in getrennten Forschungen an einer bestimmten Kategorie von Sternenexplosionen, den Supernovae, fest, dass deren Licht schwächer war als erwartet. Daraus ließ sich ableiten, dass sich das Universum nicht nur ausdehnt, was schon länger bekannt war, sondern dass sich dieser Vorgang sogar noch beschleunigt. Es wird vermutet, dass die Ausdehnung des Universums durch die sogenannte Dunkle Energie vorangetrieben wird. Was genau diese Dunkle Energie ist, ist unklar. Sie macht aber ungefähr drei Viertel der Masse des Universums aus.
Supernovae sind von großem Interesse für die astronomische Forschung, weil bei solchen Sternenexplosionen so viel Licht freigesetzt werden kann, wie sonst nur eine ganze Galaxie ausstrahlt. Die Forscher arbeiteten in den 90er Jahren daran, anhand dieser Supernovae eine Karte des Universums zu erstellen. Dass sich das Universum schneller ausdehnt als gedacht, war also eigentlich nur ein Nebenprodukt ihrer Forschungen. Die Auswirkungen sind aber weitreichend. Die Preisträger hätten "ein Universum enthüllt, dass der Forschung in großem Ausmaß noch unbekannt ist", erklärte das Nobelkomitee. "Alles ist wieder möglich."
Die Verleihung erfolgt alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel. Am Montag wurde schon der Nobelpreis für Medizin verliehen. Er ging an drei die Immunforscher Ralph Steinman, Bruce Beutler und Jules Hoffmann. Aufsehenerregend war, dass Steinman wenige Tage vor Bekanntgabe der Entscheidung starb. Die Nobel-Stiftung bestätigte aber die ungewöhnliche posthume Ehrung. Das Preiskomitee habe vom Tod Steinmans am 30. September erst nach der Pressekonferenz erfahren, hieß es. Die Regeln für die Vergabe der Preise, bei denen keine posthume Ehrung vorgesehen ist, werden deshalb auch nicht geändert.
Quelle: dapd , dpa
der täufer schrieb:
am 4. Oktober 2011 um 17:24:07
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max planck wusste bereits
das es materie an sich nicht gibt und alles aus geist entstand gemäß jesus im tho.ev. gottesbekenntnis von planck
kann gegoogelt werden. wer suchet der findet.
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Wolfi 24.110 schrieb:
am 4. Oktober 2011 um 17:17:46
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"Physik-Nobelpreis für Arbeiten zur Ausdehnung des Alls"
Ach, in der Physik/Astrophysik gibt es glücklicherweise noch viele
Fragen.Zum Beispiel, dass sich die physikalischen Eigenschaften des Universums, seit seiner Entstehung, möglicherweise, verändert haben. Immerhin hat das Universum eine größere Ausdehnung(Volumen) als es nach dem Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit haben dürfte.Die Lichtgeschwindigkeit gilt aber eben nur innerhalb des Universums.Mit welcher Geschwindigkeit sich das Universum tatsächlich ausdehnt, hmm?
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Tom schrieb:
am 4. Oktober 2011 um 16:28:17
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Dunkle Energie
Ich dachte, die Existenz dunkler Energie sei inzwischen widerlegt worden?!? P.S. Gott ist keine Erklärung, sondern nur eine Ausrede für Unkenntnis.
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