27.12.2011, 13:43 Uhr
Schwere Überschwemmungen im Süden der Philippinen haben mehr als 1000 Todesopfer gefordert. Bis zu 100 Kilometer vor der Küste wurden noch Leichen aus dem Meer geborgen, erklärte der Zivilschutz. Offiziell waren am Dienstag 1249 Todesopfer registriert. Zuvor war von fast 1500 Toten die Rede gewesen.
Am Montagabend gaben die Behörden eine neue Flutwarnung heraus. Das nationale Katastrophenschutz-Zentrum rief Bewohner der Niederungen auf der Insel Mindanao angesichts eines möglichen neuen Tropensturms mit heftigen Niederschlägen zu Vorsichtsmaßnahmen auf.
Vor einer Woche war der Tropensturm "Washi" über die Insel hinweggefegt und hatte dort Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Rund um die Hafenstadt Cagayan de Oro fiel innerhalb von zwölf Stunden mehr Regen als sonst im ganzen Monat. Rund 471.000 Menschen sind von den Zerstörungen betroffen. Auch die Sorge vor Epidemien wächst.
Viele der Toten konnten bislang nicht identifiziert werden. Die Suche werde ausgeweitet und so lange fortgeführt, wie noch Leichen gefunden werden, sagte Benito Ramos, der Chef des Zivilschutzes.
Ursprünglich hätten auch Taucher der Marine und der Küstenwache unter Wasser nach unter Trümmern eingeklemmten Leichen suchen sollen, sagte Ramos. Allerdings sei das Wasser dafür zu trübe. Es sei sinnlos zu tauchen, wenn man nichts sehen könne. Es gibt keine Angaben darüber, wie viele Menschen noch vermisst werden.
Für Experten gelten der Kahlschlag der Wälder und Bodenerosion als mitverantwortlich für das Ausmaß der Katastrophe. Präsident Benigno Aquino III., der nach Überschwemmungen im Februar bereits die weitere Abholzung verboten hatte, ordnete eine Untersuchung an.
Kommunistische Aufständische im Süden der Insel drohten internationalen Unternehmen, die sie für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich machen, mit Konsequenzen. Rebellensprecher Jorge Madlos sagte, dass von den Betreibern großer Ananas- und Bananenplantagen Gelder für die Opfer verlangt worden seien.
Quelle: dapd , AFP
zeuß54 schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 17:39:05
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Philippinen
hallo Christina und ähnlich Denkende. Wer glaubt die Natur der Welt aufhalten zu können, ist ein Träumer. Wir sind am Ende der
Eiszeit und befinden uns in der Warmzeit-Periode. Da wird es jährlich Wärmer, bis dann vielleicht in 10 bis 30.000 Jahren die Kaltzeit mit riesigen Gletschern kommt. In den Philippinen gibt es jedes Jahr viele Wirbelstürme u. leider dahergehend viele beklagenswerte Tote. Dies ist der Lauf der Welt und nicht von Menschenhand gemacht.
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Christina schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 15:40:55
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?
Der Mensch muss langsam lernen an Morgen zu denken. Er hat bereits gestern damit angefangen die Umwelt zu zerstört. Heute bekommen einige
dafür schon die Rechnung, bezahlen werden die, die morgen geboren werden.
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Heinrich Schmitt schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 13:58:44
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Flutopfer auf den Philippinen
Peter, die Familien aus den squatter aereas haben oft nicht die Mittel, die Kinder in die Schule zu schicken;
ich lebe seit 3 Jahren auf den Philippinen
und weiss was es kostet, eine 15-koepfige Familie zu unterhalten.Die Kinder brauchen nicht nur Reis, sondern auch Schulgeld, Schuluniformen und Lernmittel und manche haben taeglich grosse Wegstrecken zurueckzulegen.
Und in den 3 Jahren haben sich die Lebensmittelpreise verdoppelt. In Deutschland ist Reis billiger als hier- warum wohl ?
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