Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland > Parteien >

Philipp Rösler ist bereit zur Kandidatur als neuer FDP Parteichef

...

FDP-Spitze einigt sich auf Rösler als Parteichef

05.04.2011, 17:00 Uhr

Philipp Rösler: Der Favorit hat sich in den internen Beratungen der FDP durchgesetzt und wird wohl neuer Parteichef (Foto: dpa)

Philipp Rösler: Der Favorit hat sich in den internen Beratungen der FDP durchgesetzt und wird wohl neuer Parteichef (Foto: dpa)

Philipp Rösler soll als neuer FDP-Vorsitzender die Partei aus der Krise führen. Zugleich soll der 38-Jährige Vizekanzler werden und Bundesgesundheitsminister bleiben. Darauf einigten sich das Parteipräsidium und die Landesvorsitzenden der FDP bei einem Treffen in Berlin. Das Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel soll nicht umgebildet werden.

Rösler erklärte seine Bereitschaft, beim Parteitag Mitte Mai als Nachfolger von Guido Westerwelle zu kandidieren. Er will die FDP inhaltlich neu ausrichten und legte sich im Fall seiner Wahl auf Christian Lindner als Generalsekretär fest. Außenminister Westerwelle hatte am Wochenende nach zehn Jahren seinen Rückzug als FDP-Chef angekündigt. Die parteiinterne Kritik an ihm war wegen der jüngsten Wahlschlappen immer heftiger geworden. In der Kritik standen zuletzt auch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, der auch Parteivize ist, sowie die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger.

Kabinett wird nicht umgebildet

Röslers Kandidatur wurde dem Vernehmen nach mit großem Applaus aufgenommen. Zuvor sei es zu einer schonungslosen Aussprache gekommen, hieß es. Lediglich der Berliner Landesvorsitzende Christoph Meyer stellte die bisherige Zusammensetzung des Bundeskabinetts infrage, er blieb aber damit allein. Danach tagten der Parteivorstand und die FDP-Fraktion.

Wenn Rösler beim Parteitag in Rostock gewählt wird, wäre er der 13. Parteivorsitzende seit Gründung der FDP. Als Präsidiumsmitglied ist er bereits seit 2005 mitverantwortlich für den Kurs der Partei. In Niedersachsen war er Fraktionschef, Landesvorsitzender und Wirtschaftsminister, ehe er Ende 2009 ins Kabinett Merkel wechselte.

Homburger bleibt

Der Fraktionsvorstand hatte der 45-jährigen Homburger am Montagabend das Vertrauen ausgesprochen. Man werde sich von außen keine Veränderungen aufdrängen lassen, hieß es von Teilnehmern. FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms sagte im ZDF, Homburger mache einen "sehr guten Job". Der nächste reguläre Wahltermin für die Fraktionsspitze ist erst im Oktober.

In den vergangenen Tagen war auch darüber spekuliert worden, dass Rösler an Brüderles Stelle das Wirtschaftsministerium übernehmen könnte. Auf diese Weise wäre er das eher unpopuläre Gesundheitsministerium losgeworden. Dafür hätte sich Rösler jedoch auf eine Kampfabstimmung gegen Brüderle einlassen müssen, der sein Ministerium unbedingt behalten will.

Brüderle sagte der "Rheinischen Post", die neue Führung müsse aus einer "guten Mischung aus erfahrenen und jüngeren Kollegen" bestehen. Aus der Riege um Westerwelle und seinen drei Stellvertretern ist der 65-Jährige der einzige, der sich eine abermalige Kandidatur offen hält. Die beiden anderen Vize, Cornelia Pieper und Andreas Pinkwart, treten nicht mehr an. Brüderle verfügt über breiten Rückhalt im Wirtschaftsflügel der Partei.

"Wir haben eine stabile Koalition"

CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier sieht die Koalition trotz der FDP-Personaldebatte handlungsfähig. Die CSU erwartet mit Westerwelles Nachfolger eine gute Zusammenarbeit. "Wir haben eine stabile Koalition. Wir haben keinen Anlass, daran zu Zweifeln, dass unter jeder Führung der FDP an dem Erfolg dieser Koalition gearbeitet wird", sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt.

Am Abend treffen sich die Spitzen von Union und FDP zum ersten Koalitionsausschuss seit Westerwelles Machtverlust im Kanzleramt. Dabei dürfte es neben verschiedenen Fachfragen auch um die Personalentscheidungen der FDP gehen.


Anzeige

Quelle: dapd , AFP , dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Philipp Rösler ist bereit zur Kandidatur als neuer FDP Parteichef" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Philipp Rösler ist bereit zur Kandidatur als neuer FDP Parteichef" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (125)

zum Forum

Thema: "Philipp Rösler ist bereit zur Kandidatur als neuer FDP Parteichef"

Tina schrieb: am 5. April 2011 um 15:02:59
(0) (0) FDP und Rösler
Ich mag Herrn Rösler überhaupt nicht, aber wenn ich hier die Kommentare sehe, tut er mir ja fast schon leid ! Ich verstehe
nicht, was die FDP mit dieser Aktion beabsichtigt. Sie tut sich selbst keinen Gefallen und Herr Rösler im Endergebnis auch nicht, weil sie zusammen scheitern werden. Sie können es scheinbar einfach nicht besser. Auch nicht mit Herrn Lindner. So wie die FDP Politik macht, brauchen wir sie in Deutschland einfach nicht ! Sie sind weder frei noch liberal !
mehr Kommentar melden

Sigi schrieb: am 5. April 2011 um 15:02:55
(0) (0) Rösler
Gratulation an den Spaßmacher / Clown der Nation. Die Gesundheitspolitik hat er nicht hingekriegt und jezt FDP Chef, was soll das.
Hat den die FDP keine fähigeren Leute, oder wollte keiner diesen Job!? Ich für meinen Teil wähle die FDP nicht mehr!
mehr Kommentar melden

knopf schrieb: am 5. April 2011 um 15:02:47
(0) (0) fdp
vieleicht hats auch ein vorteil er könnte der scnellster politiker werden der abgesägt wird.vieleicht sollte man es auch mal so
betrachten,es wäre zuwünschen. amen
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

UMFRAGE

Guido Westerwelle gibt den FDP-Vorsitz auf - reicht das?

Anzeige
Video
Politikerin posiert nackt auf Wahlplakat

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video

Augenblicke
Fotos des Tages
Ein verletzter Bulle rächt sich an einem mexikanischen Matador und wirft ihn in die Luft. (Quelle: Reuters\Olivier Anrigo )

Tierische Rache an einem Matador. mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Restposten-Verkauf
Frühlings Lieblinge: Frisch aus der neuen Kollektion bei neckermann.de

Lagerräumung mit bis zu 80% Rabatt.
von neckermann.de

Sexy Jeans-Röcke
Trend-Styles von Esprit

Der Trend im Sommer: jetzt in angesagten Waschungen. mehr


© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige