06.12.2010, 09:57 Uhr
Der Internetbezahldienst Paypal wirft Wikileaks raus (Foto: imago)
Nach den von mehreren Regierungen in aller Welt angekündigten rechtlichen Schritten gegen die Online-Enthüllungsplattform Wikileaks hat das Internet-Bezahlsystem Paypal die Bearbeitung von Finanztransaktionen für das Portal eingestellt.
Die Tochter der Handelsplattform eBay teilte auf ihrer Blogseite thepaypalblog.com mit, wegen einer "Verletzung der Nutzungsbedingungen" sei das von Wikileaks genutzte Konto dauerhaft gesperrt worden. Den Vorgaben zufolge dürfe das Bezahlsystem nicht genutzt werden, "um illegale Vorgänge anzuregen, zu fördern oder zu erleichtern", hieß es weiter. Wikileaks sei über die Maßnahme in Kenntnis gesetzt worden.
Nach Angaben von Wikileaks-Gründer Julian Assange braucht die Plattform pro Jahr mindestens 200.000 Dollar an Spenden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten - besser noch 600.000 Dollar. Eine wichtige Geldquelle ist die nach einem 2001 verstorbenen Aktivisten des Chaos-Computer-Clubs (CCC) benannte Wau-Holland-Stiftung in Deutschland. Auch diese konnte am Samstag keine Paypal-Zahlungen empfangen.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" waren in kürzester Zeit nach Veröffentlichung der US-Diplomatendossiers 15.000 Euro von Sympathisanten aus aller Welt bei der Stiftung eingegangen.
Wikileaks hatte am vergangenen Sonntag mit der schrittweisen Veröffentlichung von 250.000 geheimen diplomatischen Depeschen der US-Regierung begonnen, in denen US-Diplomaten über ausländische Politiker in ihren Einsatzländern berichten. Die Regierungen der USA und anderer Länder warfen dem Portal daraufhin schwere Rechtsverstöße vor.
Quelle: AFP , dpa
ulfi schrieb:
am 4. Dezember 2010 um 19:48:48
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vergewaltigung in schweden
ist nur ein weiterer versuch, herrn assange zu attakieren. wer um seine freiheit in schweden kämpfen muss, der
kann sich dadurch manipulieren lassen. herr assange wird als gescheiterter freiheitskämpfer in die geschichte eingehen.
pfui schweden !!
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cobigo schrieb:
am 4. Dezember 2010 um 19:44:50
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paypal
Da hilft nur eins Paypal ignorieren, keine Geschäfte mehr über diese Gesellschaft abwikeln.
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ich schrieb:
am 4. Dezember 2010 um 19:26:18
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sperrung
Ist ganz typisch für das zur Zeit herrschende System.
Kaum werden sie ertappt, setzen sie Ihre Geldmacht
ein. Das zeigt ganz
deutlich die Hilflosigkeit, aber auch
die Gehährlichkeit, wenn sie in die Enge gedrückt werden.
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