11.01.2012, 09:46 Uhr | Von Ralf E. Krüger, dpa
Es war der Stoff, aus dem die Träume sind: ein Schaffner findet in einem Pariser Vorortzug einen herrenlos Koffer, löst Alarm aus - und lässt die herbei eilenden Sprengstoffexperten in grenzenloses Staunen verfallen. Denn in dem Koffer entdeckten sie beim ersten Augenschein 20 Goldbarren, deren Wert in Medienberichten bereits auf 800.000 Euro taxiert wurde.
Von 20 Kilogramm Gold berichtete sogar die Zeitung "Le Parisien" - und spekulierte darüber, wer sich angesichts eines ausbleibenden Besitzers über das kleine Vermögen freuen kann.
Denn der funkelnde Fund löste wenige Stunden vor Silvester nicht nur erste Hoffnung auf üppigen Finderlohn aus, sondern befeuerte auch nachhaltig die Fantasie rund um Frankreichs Silvester-Partys. Wer vergisst einen derartigen Wertkoffer einfach achtlos in einer Vorort-Bahn?
Die Polizei blieb skeptisch und ordnete genaue Analysen an. Immerhin gab es keine offiziellen Stempel auf den Barren - was die Möglichkeit von inoffiziell geschmolzenem Gold offen ließ. In Südafrikas Goldgruben machen immerhin regelmäßig Berichte über gut organisierte Banden Schlagzeilen, die unterirdisch mit ganzen Arbeiterheeren illegal Gold fördern und außer Landes bringen.
Also ein krimineller Hintergrund? Auch die Tatsache, dass sich niemand als Besitzer meldete, steigerte die Skepsis der Ermittler. Nach eingehender Analyse hatten sie dann am Dienstag zumindest in einem Punkt Klarheit: die Barren bestehen nicht aus Gold, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise, sondern einem noch zu bestimmenden anderen Material.
Damit wird die Hypothese eines kriminellen Hintergrund erneut gestärkt. Ein ganzes Team von Polizisten ist nun damit beschäftigt, die Videos der Überwachungskameras auf den Bahnhöfen der RER-Linie B nach Massy-Palaiseau (rund 15 Kilometer südlich von Paris) auf Hinweise nach den Eigentümern zu prüfen. Die Polizei geht nach Medienberichten nun davon aus, dass der Besitzer der Barren bei einer Zug-Kontrolle kalte Füße bekam und ohne seine falschen Goldbarren das Weite suchte.
Quelle: dpa
Ach Nee schrieb:
am 3. Januar 2012 um 21:16:01
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munkel-munkel
Soso - wird das alles gemunkelt? Es wird so viel gemunkelt, -- um ehrlkich zu sein, besteht die Welt zum Großteil aus
Munkelei; - sonst wären auch diese Seiten hier nämlich ratzfatz-leer
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geba schrieb:
am 3. Januar 2012 um 19:46:40
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Goldbarren
Die meisten falschen Barren bestehen aus Wolfram (Tungsten).Dessen spez.Gewicht ist (fast) identisch mit dem von Gold, kostet das
Kilo aber nur 60 Euro statt 40000.Es wird gemunkelt,dass ein Großteil des Goldes der Notenbanken,auch der deutschen, nur Fälschungen sind (Wolframkern) um den Goldpreis niedrig zu halten und die Währungen nicht zu sehr zu verunsichern.
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WHarti schrieb:
am 3. Januar 2012 um 18:51:48
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Goldbarren
Ob nun das Gold aus Metall ist oder nicht, das
wird sich noch zeigen (bei der genauen Bestimmung).
Ich sage dazu nur eins:
Früher waren die Gummistiefel
aus Holz und nicht so wie heute aus Plastik!
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