04.05.2010, 08:17 Uhr
Damit die Strafen fürs Schwarzfahren nicht so wehtun, schließen sich in Paris Nutzer der Verkehrsbetriebe inzwischen in heimlichen "Versicherungen" zusammen. "Wir zahlen alle sieben Euro pro Monat in eine Gemeinschaftskasse, aus der dann die Strafen der Mitglieder beglichen werden", berichtete ein überzeugter Schwarzfahrer namens Frédéric der Tageszeitung "Le Parisien".
Nach dem Bericht sind die "Versicherungen", zu denen sich jeweils mehrere dutzend Nutzer der Verkehrsbetriebe zusammenschließen, vor allem bei jungen Leuten beliebt. Für die Pariser Verkehrsbetriebe handelt es sich allerdings noch um eine "Randerscheinung".
Dabei geht es nicht nur um die Absicherung gegen Strafen. Die Risikoversicherungen seien auch Teil eines "politischen Kampfes" für kostenlose öffentliche Verkehrsmittel, sagte eine etwa 30-jährige Frau der Zeitung. So wie die Schule und die medizinische Versorgung in Frankreich kostenlos seien, müssten auch die Busse und U-Bahnen "allen zugänglich sein", sagt ein junger Mann namens Christophe, der seit mehreren Jahren einer Schwarzfahrerversicherung angehört.
Ein Gewerkschaftsmitglied sagte, derartige Praktiken könnten dazu dienen, eine Diskussion anzustoßen - im Grunde schadeten sie aber dem öffentlichen Verkehrssystem. "Denn schlussendlich bedeutet Schwarzfahren weniger Busse, und wir haben jetzt schon zu wenig Kapazitäten." Laut dem städtischen Verkehrsunternehmen RATP und Gewerkschaften fahren in Paris gut vier Prozent der Nutzer in der Metro schwarz. Dadurch entgehen den Verkehrsbetrieben rund 80 Millionen Euro im Jahr. Wer beim Schwarzfahren in Paris erwischt wird, muss 50 Euro zahlen.
Quelle: AFP
alex schrieb:
am 3. Mai 2010 um 17:37:59
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metro
werden die kontrollen erhöht, macht die versicherung miese,
dafür müssen aber mehr angestellte zur kontrolle da sein, also wird sich
das ganze so oder so nicht rechnen für keinen
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hansi schrieb:
am 3. Mai 2010 um 17:26:49
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Schwarzfahren
Fazit: Einfach die Strafen erhöhen !!!
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Vivaldi schrieb:
am 3. Mai 2010 um 16:51:34
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Tolle Idee
Einfach genial diese Idee, sollte bei uns auch eingeführt werden. Vielleicht kommt dann ja auch eine Versicherung gegen
Steuerhinterziehung. Man zahlt zehn Prozent der hinterzogenen Steuer in eine Versicherung ein, und wenn man erwischt wird, zahlt die Versicherung und man hat am Ende einen tollen Reibach gemacht.
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