25.11.2011, 18:21 Uhr
Auch wenn er wahrscheinlich immer einen Schutzengel an der Seite hat: Die Anschnallpflicht sollte auch für den Papst im Papamobil gelten. Das zumindest findet Rechtsanwalt Johannes Christian Sundermann aus Unna. Im Auftrag eines Dortmunder Klienten erstattete dieser Anzeige gegen Benedikt XVI.
Während seines Besuchs in Freiburg Ende September, so der Anwalt laut "Westfälischer Rundschau", sei der Papst wiederholt ohne Gurt in seinem Papamobil unterwegs gewesen. Der Anwalt und sein Klient könnten die Ordnungswidrigkeit mit Hilfe von YouTube-Videos beweisen.
Der Anwalt benennt neben zwei eigenen auch prominente Zeugen: Den Erzbischof von Freiburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, und den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann. Im schlimmsten Fall droht Benedikt XVI. ein Bußgeld zwischen 30 und 2500 Euro.
Jetzt müsse geklärt werden, ob der Papst einfach deutscher Bürger oder ein Staatsoberhaupt sei, das diplomatische Immunität genieße. Die Kanzlei hat das für sich noch nicht herausgefunden. Wie Anwalt Sundermann sagte, habe sich Mercedes als Hersteller des Papamobils bereits bei ihm gemeldet und darauf hingewiesen, "dass das Papamobil auf allen Plätzen mit funktionstüchtigen Sicherheitsgurten ausgestattet sei".
In Freiburg müssen nun die Beamten ran. Die Anzeige sei am Donnerstag eingegangen und liege zur Bearbeitung in der Bußgeldstelle, bestätigte Stadtsprecherin Edith Lamersdorf. Dort werde sie wie alle ähnlichen Fälle bearbeitet. "Vor der Verwaltung sind alle Menschen gleich." Sie sei sich sicher, dass die Bußgeldstelle eine adäquate Antwort finden werde. "Das wird aber mindestens eine Woche dauern."
Dass der Papst als Staatsoberhaupt in dieser Frage Immunität genieße, bezweifelte Lamersdorf. "Auch jemand, der immun ist, darf doch nicht alles." Aber bei hohen Staatsgästen werde natürlich auch mal ein Auge zugedrückt, erinnerte die Sprecherin an den Besuch von Barack Obama in Baden-Baden. Damals war moniert worden, dass seine Staatskarosse nicht über eine Feinstaubplakette verfügte.
Quelle: dpa , t-online.de , agr
Juppi schrieb:
am 25. November 2011 um 17:55:57
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Papst
Diesen Anwälten ist nichts zu peinlich. Wenn die einmal "Blut geleckt" haben sind diese Knilche durch nichts mehr aufzuhalten,
auch wenn sie sich - und andere dadurch lächerlich machen.
mehr
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Harald schrieb:
am 25. November 2011 um 17:55:37
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(72)
ja ja
solche Menschen wünscht man sich als Nachbarn.
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Franke schrieb:
am 25. November 2011 um 17:54:27
(515)
(40)
Papst
Nachsatz: Der Anwalt soll ebenso behandelt werden.
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