24.09.2011, 00:12 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Erfurt (dpa) - Nach den Erschütterungen für die katholische Kirche durch den Missbrauchsskandal hat Papst Benedikt XVI. ein Zeichen gesetzt. Am Abend traf er sich in Erfurt mit Opfern sexueller Übergriffe durch Priester und kirchliche Mitarbeiter. Benedikt habe mit fünf Missbrauchsopfern - zwei Frauen und drei Männern - gesprochen, teilte der Vatikan mit. Bewegt und erschüttert habe Benedikt sein tiefes Mitgefühl und Bedauern bekundet. Ein solches Treffen gehörte nicht zum offiziellen Besuchsprogramm des Papstes in Deutschland. Es war aber als symbolische Geste erwartet worden.
Quelle: dpa
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