06.01.2012, 17:13 Uhr
Papst Benedikt XI. ernennt zwei deutsche Kardinäle Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelcki wird zusammen mit dem Theologen Karl Josef Becker und 20 weiteren Geistlichen im Februar in das Amt erhoben.
Papst Benedikt XVI. ernennt erneut zwei deutsche Kardinäle. Der neue Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki (55) wird Purpurträger, kündigte Benedikt am Freitag nach dem Angelus-Gebet in Rom an. Auch der vom Papst geschätzte jesuitische Theologe und Berater der Glaubenskongregation, Karl Josef Becker, soll in den zweithöchsten Rang der Katholischen Kirche erhoben werden.
Die Zeremonie der Ernennung, das feierliche Konsistorium, wird für den 18. und 19. Februar im Vatikan vorbereitet, teilte Benedikt außerdem mit. Es ist das bereits vierte Konsistorium in Benedikts Amtszeit. Bei seinem dritten Konsistorium als Papst hatte Joseph Ratzinger im November 2010 auch den Münchner Erzbischof Reinhard Marx und den deutschen Theologen Walter Brandmüller in den Kardinalsstand erhoben.
Woelki trat sein Amt in Berlin 2011 an, als Nachfolger des gestorbenen Kardinals Georg Sterzinsky. Mit Woelki und Beckers Erhebung in den Kardinalsrang steigt die Zahl der deutschen Kardinäle in diesem angesehenen Kollegium auf neun. Sechs von ihnen sind unter 80 Jahre alt und damit bei einer künftigen Papstwahl stimmberechtigt. Becker, der in Rom die Zentralbehörde der katholischen Kirche berät und früher Professor an der Päpstlichen Gregoriana-Universität in Rom war, ist über 80 und dürfte daher nicht mehr wählen.
Woelki wird dagegen einer der jüngsten Kardinäle sein. Insgesamt erhebt Benedikt 22 Kardinäle aus Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika zu Purpurträgern. Die Kardinäle sind die höchsten Würdenträger nach dem Papst und dessen wichtigste Ratgeber. Sie wählen das Kirchenoberhaupt traditionell aus ihrer Mitte, Kandidaten von außen sind aber möglich.
Quelle: dpa
wzb schrieb:
am 6. Januar 2012 um 15:37:52
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an@Mike Van
Ich glaube das der Hinweis auf eine Papstwahl nicht so niveaulos gemeint war, wie Sie es darstellen. Es sollte sicher nur als
Information dienen, für Menschen die sich mit dem Papstwahlalter nicht so gut auskennen. Ich persönlich finde es angemessen wenn ein über 80jähriger nicht mehr zum Papst gewählt werden soll, würde es aber für richtig halten wenn dieser noch ab der Papstwahl aktiv teilnehmen dürften.
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Mike Van schrieb:
am 6. Januar 2012 um 15:15:10
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"Nachfolger gesucht!"
Erfreulich zu lesen ja. Trotzdem finde ich es niveaulos schon über die nächste Papstwahl zu reden, Papst
Benedikt lebt ja noch. Man beschäftigt sich also schon mit seinem Tod und seinem Nachfolger. Niveaulos.
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berliner schrieb:
am 6. Januar 2012 um 14:36:53
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schöne nachricht
Erfreulich zu lesen, dass es auch gute Nachrichten zur Abwechslung kommen und dann auch noch solche. Schön so etwas zu sehen :)
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