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Panne mit Regierungsflugzeug: Guttenberg steckte in Kiew fest

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Guttenberg steckte in Kiew fest

15.07.2010, 21:07 Uhr

Der Verteidigungsminister verlässt auf dem Flugplatz in Kiew seinen Regierungsjet (Foto: dpa)

Der Verteidigungsminister verlässt auf dem Flugplatz in Kiew seinen Regierungsjet (Foto: dpa)

Wegen einer Flugzeugpanne hat sich eine Asienreise von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verzögert. Bei einem Tankstopp in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ließ die Luftwaffen-Crew die mehr als 20 Jahre alte Challenger-Maschine räumen - das Fahrwerk hatte gequalmt.

Später stellte sich der Schaden als relativ harmlos heraus. Durch ein Leck in der Nähe der Bremsen war Flüssigkeit ausgelaufen. Trotzdem konnte der kleinste VIP-Flieger der Luftwaffe mit nur zwölf Passagiersitzen nicht weiterfliegen. Guttenberg übernachtete von Mittwoch auf Donnerstag in Kiew und hat seine Reise mit einer aus Deutschland eingeflogenen Ersatzmaschine fortgesetzt.

Wiederholt Pannen an Regierungsfliegern

Immer wieder kommt es zu Pannen mit Regierungsfliegern. Eine Maschine von Bundeskanzlerin Angela Merkel musste während der Reise zu den deutsch-russischen Konsultationen in Jekaterinburg vor dem dem Weiterflug nach China ausgetauscht werden. Die Kanzlerin konnte mit einem zweiten Flugzeug ihre Reise fortsetzen. Der Defekt an der Maschine, die die Kanzlerin ursprünglich nach China bringen sollte, stellte sich nach Angaben eines Regierungssprechers aber als nicht schwerwiegend heraus, so dass diese Maschine schließlich die Heimreise antreten konnte. Zuletzt kam Kanzlerin Angela Merkel im Frühjahr 2009 zu spät zu einem EU-Gipfel, weil eine Challenger wegen eines Triebwerkschadens in Hannover zwischenlanden musste.

Neue VIP-Flieger schon bestellt

Der Austausch der VIP-Flieger der Luftwaffe läuft bereits. Im März übergab die Lufthansa den ersten Airbus A319 mit 44 Plätzen an die Luftwaffe. Ein weiteres Exemplar soll noch in diesem Sommer folgen. Für Langstreckenflüge erhält die Flugbereitschaft Ende des Jahres ein A340 mit 124 Sitzplätzen. Ein zweites Flugzeug dieses Typs soll im nächsten Jahr geliefert werden. Dann sollen auch vier Bombardier-Maschinen in der Größe der Challenger vom Typ Global 5000 an die Luftwaffe übergeben werden.


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Quelle: dpa

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Kommentare (17)

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Thema: "Panne mit Regierungsflugzeug: Guttenberg steckte in Kiew fest"

peter schrieb: am 15. Juli 2010 um 18:15:32
(0) (0) Saskia schrieb
1300 € Rente , wo ? Ich habe 50 gearbeitet und bekomme 980

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RobertK schrieb: am 15. Juli 2010 um 18:12:43
(0) (0) Guttenberg steckt in Kiew fest
Hört doch auf zu jammern, wer hat denn diese regierung gewählt? Jetzt fehlt nur noch der satz:"ich nicht, nie nich", phhh, wir alle!!!

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H.R. schrieb: am 15. Juli 2010 um 18:12:17
(0) (0) Reisen.
Hab in den USA gearbeitet und hatte auch mal das Vergügen auf eine Ersatzmaschiene zu warten. Warum der Neid könnt euch alle in Berlin Bewrben.

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