23.08.2010, 11:04 Uhr
Von der verheerenden Flut in Pakistan sind insgesamt 15 bis 20 Millionen Menschen bertoffen (Foto: Reuters)
Neue Flutwellen im Süden Pakistans haben mehr als 150.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Sie mussten aus ihren Städten und Dörfern in höher gelegene Regionen umziehen, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Grund war ein erneuter Anstieg des Indus in der Provinz Sindh.
Wenn Sie den Opfern der Flutkatastrophe helfen wollen, dann können Sie hier spenden.
Militär, Polizei und freiwillige Helfer versuchten, die Deiche des mächtigen Indus zu sichern, sagte ein Behördensprecher. Die Flutwelle nähere sich nun dem Arabischen Meer.
Alleine in der Provinz Sindh leben derzeit 600.000 Menschen in Hilfslagern. Laut UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sind von den Überschwemmungen insgesamt 15 bis 20 Millionen Menschen betroffen. Mindestens 160.000 Quadratkilometer seien überflutet.
Die internationale Gemeinschaft hat bislang fast 500 Millionen Dollar für die Opfer der Katastrophe gespendet. Nach Angaben der UNO sind die größten Geberländer bislang die USA, Großbritannien und Saudi-Arabien. Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Islamabad warnte, dass der Bedarf an Spenden aber noch wesentlich größer sei.
Die erste Schätzung vom 11. August sei von sechs Millionen Menschen ausgegangen, die sofortige humanitäre Hilfe benötigten, sagte OCHA-Sprecher Maurizio Giuliano. Diese Zahl sei nun auf mindestens acht Millionen Menschen gestiegen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Bedarf an Spenden stark ansteigen wird", sagte Giuliano. "Wir sind in einem Rennen gegen die Zeit."
Welche Ausmaße die Flut mittlerweile angenommen hat, belegen kürzlich veröffentlichte Satelliten-Aufnahmen der amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Von dem Hochwasser ist ein Fünftel des Landes betroffen. Die Behörden gehen aber davon aus, dass die Pegel in den nächsten Tagen landesweit sinken werden.
Aus den Katastrophengebieten kommen derweil immer wieder Meldungen über Probleme beim Verteilen der Hilfsgüter. "Ich bin Witwe und meine Kinder sind zu klein, um bei dem Chaos und dem Ansturm Essen zu bekommen", sagte eine Frau in einem Lager im Bezirk Sukkur. Für sie sei es ohnehin schwierig, sich körperlich gegen die Männer durchzusetzen. Ganz in der Nähe behandelte ein Arzt den Rücken eines Jungen, der beim Gedrängel um eine Hilfslieferung verletzt worden war.
Pakistan dankte der Weltgemeinschaft für deren Unterstützung. Der pakistanische UN-Botschafter Abdullah Haroon sagte zum Abschluss einer Sondersitzung der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, 20 Millionen Flutopfer wüssten nun, dass die Welt ihnen beistehe. Die Hilfszusagen von rund 70 Staaten seien ermutigend und "ein guter Anfang", sagte Haroon. Er betonte zugleich, dass sein Land in den kommenden Monaten und Jahren noch bedeutend mehr Unterstützung benötige.
Quelle: AFP , dapd
M schrieb:
am 21. August 2010 um 15:54:58
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Pakistan
Genau auf den Punkt gekommen......ich spende nix.....wir sind für Länder die Atomwaffen bauen können, nicht verantwortlich...Auf
christen fluch...aber das Geld von uns ist Heilig....
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KONDI schrieb:
am 21. August 2010 um 15:01:45
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Pakistan
Dieser Staat ist in der gesamten Welt nicht sehr angesehen. Jetzt wird ihnen geholfen,danach werden dann wieder Ärzte einer
Hilfsorganisation ermordet und wir sind die bösen Ungläubigen.Wo bleibt denn die Hilfe der reichen islamischen Länder ? Pakistan ist eine korrupte Herberge für Terroristen aller Schattierungen.Leider auch eine Atommacht.Aber ein funktionierendes Technisches Hilfswerk gibt es nicht,dafür eine unglaublich reiche + mächtige Kaste der Herrschenden.
Leiden müssen nur die Ärmsten
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