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Opposition legt weiter zu

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Opposition legt weiter zu

19.02.2010, 12:20 Uhr

Die Opposition auf Bundesebene legt in der Wählergunst weiter zu (Foto: imago) Die Opposition auf Bundesebene legt in der Wählergunst weiter zu (Foto: imago)Die Opposition hat einer neuen Forsa-Umfrage zufolge ihren Vorsprung vor Schwarz-Gelb weiter ausgebaut. Die SPD verbesserte sich in der Wählergunst um einen Punkt auf 22 Prozent, hieß es im "Wahltrend" von "Stern" und RTL. Die Grünen kamen zum zweiten Mal in Folge auf ihren Rekordwert von 16 Prozent. Die Linke hielt sich auch nach dem Rückzug ihres Parteichefs Oskar Lafontaine stabil bei elf Prozent.

Damit erreichten SPD, Grüne und Linke zusammen 49 Prozent, während Schwarz-Gelb nur 45 Prozent schaffte. Die Union kam unverändert auf 36 Prozent, die FDP erneut auf neun Prozent.

Forsa-UmfrageGuter Wert für die Grünen
ZDF-PolitbarometerImmer schlechtere Noten für Schwarz-Gelb
Umfrage Schlechte Zeugnisse für Minister


Schwarz-Gelb in NRW ohne Mehrheit

Auch die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen, wo in drei Monaten ein neuer Landtag gewählt wird, kann der Umfrage zufolge nicht auf eine Mehrheit bauen. CDU und FDP kämen derzeit auf 47 Prozent der Stimmen, während SPD, Grüne und Linke zusammen 48 Prozent erhielten, ermittelte das Umfrageinstitut Forsa.

CDU unter Wert von 2005

Die Christdemokraten lägen der Umfrage zufolge bei 41 Prozent und damit knapp vier Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis von der Landtagswahl 2005. Die FDP könnte wie damals mit etwa sechs Prozent der Stimmen rechnen. Auf die SPD würden 32 Prozent entfallen, was einem Minus von gut fünf Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl von 2005 entspricht. Die Grünen würden sich um knapp fünf Prozentpunkte auf elf Prozent steigern. Die Linke liegt in der "Stern"-Umfrage derzeit bei fünf Prozent.

Rot-Grün kein Feinbild mehr

Die CDU unter Jürgen Rüttgers habe bei der Landtagswahl 2005 stark von der damaligen Abneigung vieler Wähler gegen rot-grüne Bündnisse profitiert, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Stern". Dieses Feindbild gebe es jetzt nicht mehr. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sei dagegen in den momentanen Abwärtssog der Bundespartei geraten, nachdem sie in Umfragen zuvor zeitweise auf bis zu 13 Prozent gekommen sei.

SPD profitiert nicht

Der SPD fehle dagegen zugkräftiges Personal, erklärte der Meinungsforscher. So habe deren Spitzenkandidatin Hannelore Kraft in einer anderen Forsa-Umfrage vor zwei Wochen "um Längen" hinter Rüttgers gelegen. Darin waren die Bürger gefragt worden, wen sie bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten bevorzugen würden.


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Quelle: AFP

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